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| 15:52 Uhr

Eishockey
Keine Rückkehr: Swinnen sagt Füchsen ab

Weißwasser. Die Lausitzer Füchse müssen ihre Hoffnungen auf eine Rückkehr von Dennis Swinnen begraben. Der Topscorer der Saison 2016/17 wechselt zwar in die DEL2 – aber zu einem Weißwasseraner Konkurrenten. Von Frank Noack
Dennis Swinnen spielte drei Jahre in Weißwasser, ehe er nach Ingolstadt wechselte.
Dennis Swinnen spielte drei Jahre in Weißwasser, ehe er nach Ingolstadt wechselte. FOTO: Marcel Engelbrecht / imago/ZUMA Press

Die Hoffnung auf eine Rückkehr von Dennis Swinnen war zwar vage, aber sie lebte in den vergangenen Wochen und Monaten bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser. Geschäftsführer Dirk Rohrbach stand in regelmäßigem Kontakt mit dem 24-jährigen Stürmer, der in der erfolgreichen Spielzeit 2016/17 zum Topscorer der Füchse avancierte.

Seit dieser Woche aber ist klar: ­Swinnen wird nicht in den Fuchsbau zurückkehren. „Ja, es stimmt leider. Dennis Swinnen hat uns abgesagt“, bestätigt Geschäftsführer Rohrbach auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Dass der schnelle Stürmer in der kommenden Saison wahrscheinlich trotzdem in Weißwasser auflaufen wird, dürfte für die ­Füchse-Fans nur ein schwacher Trost sein. Dem Vernehmen nach wird Swinnen zu einem Zweit­liga-Konkurrenten wechseln.

Nach drei Jahren im Fuchsbau mit dem starken Abschluss als Topscorer (28 Tore und 28 Vorlagen) war Dennis Swinnen im vergangenen Sommer in die DEL zum ERC Ingolstadt gewechselt. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen. Sein auslaufender Vertrag wurde deshalb nicht verlängert. In der DEL2 will er bei einem ambitionierten Team nun ­offenbar einen weiteren Anlauf nehmen, um sich für das Oberhaus zu empfehlen.

Die Lausitzer Füchse müssen also ohne Swinnen planen. Sie haben derzeit neun Spieler für die kommende Saison unter Vertrag. Da­runter befindet sich mit Verteidiger Oliver Granz vom Oberligisten Moskitos Essen auch ein Neuzugang. Als Abgang steht neben Thomas Götz (Karriere-Ende) auch Marc Kohl fest. Die Füchse planen nicht mehr mit dem im Januar nachverpflichteten Verteidiger. Kapitän André ­Mücke will seinen Vertrag aus gesundheitlichen Gründen auflösen.

Priorität bei der Personalplanung haben derzeit die Leistungsträger um Topscorer Jeff Hayes. Um diese Leistungsträger herum soll das neue Team gebaut werden. „Es macht ja keinen Sinn, wenn wir zuerst Spieler Nummer zehn verpflichten und erst danach die Spieler eins bis fünf“, macht Geschäftsführer Rohrbach die Prioritäten noch einmal deutlich.

Jeff Hayes hat zwar ein Angebot der Füchse vorliegen, ­bisher aber nicht unterschrieben. Eine Entscheidung soll in den nächsten zehn Tagen fallen.