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Kein Sachsen-Derby in den Playoffs

Schon am Freitagabend kassierten die Füchse um Dennis Swinnen (M.) gegen Spitzenreiter Bietigheim eine 2:8-Niederlage.
Schon am Freitagabend kassierten die Füchse um Dennis Swinnen (M.) gegen Spitzenreiter Bietigheim eine 2:8-Niederlage. FOTO: Thomas Heide
Kaufbeuren/Weisswasser. Aus dem für Spieler und Fans gleichermaßen spannenden sächsischen Derby in den Playoffs zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eislöwen Dresden wird nichts: Die Weißwasseraner verspielten zum Abschluss der Hauptrunde in der DEL2 Tabellenplatz fünf und bekommen es als Sechster nun mit dem amtierenden Meister Kassel Huskies zu tun, der Dritter ist. Dresden wiederum wird im Viertelfinale auf den ESV Kaufbeuren treffen – eben jenes Team, bei dem die Füchse am Sonntagabend mit 1:5 verloren. Mirjam Danke

Nach der herben 2:8-Heimniederlage am Freitagabend gegen Spitzenreiter Bietigheim mussten die Lausitzer damit zum Hauptrundenabschluss mit einem Null-Punkte-Wochenende vorliebnehmen.

Die Vorzeichen standen am Sonntag aber auch alles andere als gut für die Füchse. Mit Jeff Hayes, Jakub Svoboda, Thomas Götz und Roberto Geiseler fehlten wichtige Stützen im Team. Das war im 52. Spiel der kräftezehrenden Hauptrunde einfach nicht zu kompensieren für den kleinen Weißwasseraner Kader. So war André Mücke an diesem Abend in Kaufbeuren lediglich der Ehrentreffer vorbehalten, während sich zeitgleich die Eislöwen in Rosenheim mit einem 7:0 für die Playoffs warmschossen.

Dass es nun ab dem 14. März - beginnend mit einem Auswärtsspiel - gegen Kassel statt gegen Dresden geht, damit dürften die Fans der Füchse kaum hadern. Die hatten ihr Team, das den Einzug in die Playoffs ja längst in Sack und Tüten hatte, schon im letzten Hauptrunden-Heimspiel am Freitagabend für eine schon jetzt fantastische Saison fulminant gefeiert. Acht Minuten vor dem Ende der Partie gegen Spitzenreiter Bietigkeim standen die rund 2200 Zuschauer trotz 2:8-Rückstandes auf und sangen "Wir sind stolz auf unser Team!" - wieder und immer wieder. Jubelstimmung pur im Fuchsbau.

Noch mehr Grund zu feiern gab es dann am Samstagabend. Da wurde bei der Gala des deutschen Eishockeys in Köln auch noch Füchse-Coach Hannu Järvenpää als bester Trainer der DEL2 ausgezeichnet. Dass sie mit dem besten Eishockey-Lehrer der Liga in die Playoffs gehen, dürfte die Lausitzer motivieren. Der Finne ist jetzt gefordert, seine Spieler für die Partien gegen Kassel wieder fit zu kriegen und die beiden Niederlagen zum Hauptrundenabschluss aus ihren Köpfen zu verbannen.