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Eishockey
Hoffmann will Füchse-Tore gegen Bayreuth sehen

Robert Hoffmann löste Hannu Järvenpää als Cheftrainer der Lausitzer Füchse ab.
Robert Hoffmann löste Hannu Järvenpää als Cheftrainer der Lausitzer Füchse ab. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Trotz guter Leistung gehen der neue Cheftrainer und sein Team bei der Niederlage in Dresden leer aus. Im Kellerduell am Sonntag gegen Bayreuth ist ein Sieg Pflicht. Von Frank Noack

Mit seiner Rückkehr nach Dresden konnte Robert Hoffmann nur bedingt zufrieden sein. Die Stimmung beim Sachsenderby in der DEL2 zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen in der ausverkauften Energieverbund-Arena konnte sich zwar wie immer hören lassen, auch die Leistung der Gäste aus Weißwasser war über weite Strecken in Ordnung – nur das Ergebnis passte nicht. „Mit der Arbeit meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Aber wir hätten natürlich gern die drei Punkte mitgenommen“, erklärte Hoffmann nach der 2:4-Niederlage der Füchse.

Für den 40-jährigen Hoffmann war es ein ganz besonderes Spiel. Er stand nach seiner Beförderung in der vergangenen Woche zum ersten Mal als Cheftrainer hinter der Bande. Sein Debüt feierte Hoffmann ausgerechnet bei den Eislöwen, ­deren Trikot der ehemalige Verteidiger von 2003 bis 2006 getragen hatte. „Ich komme immer wieder gern hier nach Dresden zurück. Jetzt stehe ich selbst in der Verantwortung, das ist natürlich nochmal ein Unterschied.“

Der Unterschied zwischen beiden Teams auf dem Eis war relativ simpel: Dresden schoss die entscheidenden Tore, Weißwasser machte dabei entscheidende Fehler. Vor allem Ende des ersten und am Anfang des zweites Drittels verloren die Füchse dieses Auswärtsspiel, das sie durchaus auch selbst hätten gewinnen können. „Weißwasser ist sehr kampf- und laufstark aufgetreten. Aber wir haben halt die Tore geschossen“, analysierte Eislöwen-Coach Franz Steer.

Hoffmann fuhr bei seinem Debüt als Cheftrainer also mit leeren Händen zurück nach Weißwasser, zumindest was die Punkte betrifft. Im Gepäck hatte er lediglich die Erkenntnis, dass sich seine Mannschaft vor dem Tor verbessern muss, wenn der Sprung aus dem Tabellenkeller gelingen soll. „Bei uns fällt der Puck halt nicht rein. Da müssen wir ein bisschen cooler werden. Wenn die Jungs mit dieser Einstellung und diesem Enthusiasmus weiterar­beiten, dann ist mir nicht bange.“

Zeigen können und müssen die Füchse das bereits an diesem Sonntag im Kellerduell gegen den EHC Bayreuth (17 Uhr). Weißwasser liegt auf Platz zwölf, Bayreuth auf Platz 13. Hoffmann will Punkte und Tore sehen: „Dieses Spiel gegen einen direkten Kontrahenten ist extrem wichtig.“

Bayreuth verlor am Freitag das Heimspiel gegen die Heilbronner Falken und musste dabei erneut mit einem sehr kleinen Kader auskommen, weil es zahlreiche verletzte Spieler gibt.