ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:46 Uhr

Eishockey
Herr Neilson, ist Ihr Erfolgs-Code schon geknackt?

Corey Neilson und die Füchse spielen nach der Länderspielpause  am Freitag in Dresden.
Corey Neilson und die Füchse spielen nach der Länderspielpause  am Freitag in Dresden. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Der Trainer der Lausitzer Eishockey-Füchse zieht nach dem ersten Drittel der DEL2-Hauptrunde in der RUNDSCHAU ein Fazit. Und er spricht über sein Privatleben - zumindest ein wenig. Von Jan Lehmann

Es ist eine Frage, die wohl kein Eishockey-Trainer gern beantwortet. Die RUNDSCHAU wollte trotzdem von Corey Neilson, dem Coach der Lausitzer Füchse aus Weißwasser, wissen: „Herr Neilson, hat die Konkurrenz aus der DEL2 ihren Code etwa schon geknackt?“ Nach einem Drittel der Hauptrunde in der DEL2 stehen die Füchse auf Tabellenrang vier – eine Position, die den Weißwasseranern zu Saisonbeginn wohl kaum zugetraut worden war. Und dennoch muss man sich ein wenig Sorgen um die Füchse machen. Denn nach dem sensationellen Saisonstart mit acht Siegen und Tabellenrang eins gab es danach aus neun Partien nur noch zwei Siege. Es wirkt, als ob sich die Liga-Rivalen auf das Spiel der Weißwasseraner eingestellt haben. Aus dem anfangs unbekannten Coach ist dank der erfolgreichen Spiele schnell ein viel beachteter Zweitliga-Trainer geworden. In der RUNDSCHAU zieht der Kanadier ein erstes Fazit. Dabei antwortet er so, wie er auf dem Eis spielen lässt: schnell, präzise und schnörkellos.

Corey Neilson spricht in der RUNDSCHAU über...

…den starken Saisonstart:  „Ja, ich hatte auf einen guten Start gehofft. Und ich bin zufrieden mit der Position, in der wir uns gerade befinden.“

…über die Flaute der vergangenen ­Wochen: „Ich denke, wir waren am besten, wenn wir genügend ­Tiefe hatten. Als Berlin unsere jungen Spieler wegen der Verletzungssorgen bei den Eisbären zu sich genommen hat, hat sich unser Spiel etwas verlangsamt.“


…über die Förderlizenzspieler der Eisbären: „Ich glaube, diese Spieler sind ein sehr großer Faktor für unser Spiel.“

…über sein Traineramt bei den Lausitzer Füchsen: „Ich habe meine Zeit in Weißwasser bisher sehr genossen. Ich genieße den Job, ein sehr junges Team auszubilden. Alle meine Spieler arbeiten sehr hart, das weiß ich sehr zu schätzen.“

…über die nächsten Ziele: „Wir wollen unsere Arbeit an unserem gesamten Spiel weiterführen. Wir sind am besten, wenn wir sehr aufmerksam für die Details sind – und wenn wir schnell spielen.“


…über das Leben ohne seine Familie in Weißwasser: „Meine Frau hat mich zweimal besucht. Es war großartig, sie hier bei mir zu haben.“

Und die Frage nach dem „Neilson-Code“? Es ist eine typische Neilson-Antwort, mit der sich der 42-Jährige nicht aus der Deckung locken lässt: „Die anderen Teams haben sich auch sehr verbessert“, so der Kanadier.