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"Große Dinge": Bruneteau wieder auf dem Eis

Abwehrspieler Nick Bruneteau (l.) bekam nach seiner Knieverletzung grünes Licht für sein Comeback.
Abwehrspieler Nick Bruneteau (l.) bekam nach seiner Knieverletzung grünes Licht für sein Comeback. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Nach fast drei Monaten Pause ist er wieder da: Nick Bruneteau feiert sein Comeback bei den Lausitzer Füchsen. Trainer Hannu Järvenpää dämpft aber die Erwartungen an den Weißwasseraner Topverteidiger. Frank Noack

Die lange Leidenszeit von Nick Bruneteau scheint endlich beendet zu sein. Nach fast dreimonatiger Verletzungspause wegen einer Knieblessur sollte der Topverteidiger der Lausitzer Füchse im Topspiel gegen den DEL2-Spitzenreiter Bietigheim Steelers am Dienstagabend sein Comeback feiern.

Wie groß die Vorfreude des 24-jährigen US-Amerikaners auf sein Comeback war, hatte er in den vergangenen Tagen bereits in den verschiedenen sozialen Netzwerken mitgeteilt. "Frohes Neues aus Deutschland! 2017 - große Dinge stehen bevor @ItsHammerTime", schrieb Bruneteau am Neujahrstag bei Twitter geradezu euphorisch.

Und am Montag gab er dann bei Instagram endgültig grünes Licht für seine Rückkehr auf das Eis. "Alles klar. Wir sind zurück", teilte er spürbar erleichtert mit.

Mitte Oktober hatte sich der Verteidiger am Knie verletzt und musste seitdem pausieren. Die Heimspiele der Füchse verfolgte Nick Bruneteau meistens direkt hinter der Bande und fieberte mit. Die Ungeduld war ihm dabei stets anzumerken: Er wollte so schnell wie möglich zurück.

Bis zu seiner Verletzung war der US-Boy einer der wichtigen Stabilisatoren in der Defensive der Füchse. In sieben Spielen erzielte er einen Treffer und gab drei Vorlagen. Seine Klasse hatte Bruneteau schon während der Saisonvorbereitung unter Beweis gestellt, als er von den Lausitzer Füchsen absprachegemäß an den siebenfachen DEL-Champion Eisbären Berlin ausgeliehen war und in der Hauptstadt auch bei den Spielen in der Champions League zum Einsatz kam. Entsprechend froh ist man im Fuchsbau, dass der Topverteidiger nun wieder dabei ist. Trainer Hannu Järvenpää warnte gleichzeitig aber vor der Heimpartie gegen Bietigheim vor zu hohen Erwartungen an den Rückkehrer. "Es ist seine erste Partie nach langer Pause, da sollten wir die Erwartungen etwas zurückschrauben. Ich gebe ihm den Rat, den Moment einfach zu genießen und sich nicht zu viel Druck zu machen", erklärte Järvenpää.

Mit Blick auf das Derby gegen die Eislöwen Dresden an diesem Sonntag kann Järvenpää jetzt wieder aus dem Vollen schöpfen. Denn gegen Bietigheim sollte auch Dominic Bohac erstmals nach seiner Handverletzung zum Einsatz kommen.

Die Lausitzer Füchse dürften damit also bestens gerüstet sein für weitere "große Dinge", wie es Bruneteau formuliert hatte.