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| 15:35 Uhr

Weißwasser vor Playoffs gegen Kaufbeuren
Füchse: Vorfreude und eine schlechte Nachricht

 Philipp Kuschel (M.) reist mit den Füchsen am Freitag nach Kaufbeuren.
Philipp Kuschel (M.) reist mit den Füchsen am Freitag nach Kaufbeuren. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Am Freitag starten die Lausitzer Füchse in die Playoffs gegen Kaufbeuren. Die Vorfreude ist groß. Es gibt aber auch eine personelle Hiobsbotschaft. Von Frank Noack

Nach der kurzen Verschnaufpause nach dem Ende der Hauptrunde nehmen die Lausitzer Füchse nun wieder Schwung auf. Mit einem Mini-Trainingslager in Weißwasser stimmt Trainer Corey Neilson die Mannschaft auf das Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren ein. Die erste Partie in dieser Serie nach dem Modus „best of seven“ findet am Freitagabend in Kaufbeuren statt (Beginn um 19.30 Uhr).

„Die Vorfreude wird natürlich von Tag zu Tag größer“, sagt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach. „In den vergangenen Tagen habe ich bei den Eisbären Berlin und in Dresden ziemlich entspannt Eishockey geschaut. Aber jetzt spürt man schon, dass die Anspannung wächst, je näher der Freitag kommt.“

Es gibt am Wochenbeginn aber auch eine Hiobsbotschaft: Jakub Kania wird aufgrund einer Schulterverletzung in dieser Saison nicht mehr auflaufen können. Mit Joel Keussen fällt ein weiterer wichtiger Verteidiger vorerst aus.

Nach dem Ende der Hauptrunde hatte Trainer Neilson dem Team einige freie Tage gegönnt. So mancher Spieler nutzte die Verschnaufpause, um bei einem Kurztrip in europäische Metropolen den Akku noch einmal aufzuladen, bevor es am Freitag in die mutmaßlich sehr enge Serie gegen Kaufbeuren geht. Die Allgäuer zogen am letzten Hauptrunden-Spieltag doch noch an Weißwasser vorbei und sicherten sich als Tabellenvierter das Heimrecht im eventuellen Entscheidungsspiel Nummer sieben.

Während die Lausitzer Füchse erstmals seit zehn Jahren wieder das Viertelfinale für sich entscheiden wollen, müssen sich die beiden anderen sächsischen Zweitligisten erst noch qualifizieren. In den Pre-Playoff-Serien der Eispiraten Crimmitschau gegen die Kassel Huskies und der Eislöwen Dresden gegen die Heilbronner Falken steht es jeweils 1:1. Sowohl Crimmitschau als auch Dresden müssen an diesem Dienstag im entscheidenden dritten Spiel auswärts ran.

Crimmitschau gewann zwar die erste Partie in Kassel, kassierte aber am Sonntag im heimischen Sahnpark eine deftige 1:6-Niederlage. Trainer Daniel Naud: „Es war heute einfach nicht unser Tag, trotzdem haben die Jungs alles versucht. In den Playoffs ist es egal, ob du 0:10 oder 2:3 in der vierten Verlängerung verlierst. Im dritten Spiel kann alles passieren. Die Jungs sind bereit. Ich habe in der Kabine keine hängenden Köpfe gesehen.“

Dresden schaffte derweil mit dem 4:3 nach Verlängerung im Heimspiel gegen Heilbronn den Ausgleich in der Serie. „Es war von beiden Seiten eine harte Partie, ein echtes Playoff-Spiel. Die Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft, wollten das Spiel unbedingt für sich entscheiden und haben sich nicht aufgegeben. Ein ähnliches Spiel erwarte ich auch am Dienstag“, erklärt Eislöwen-Trainer Bradley Gratton.