ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:51 Uhr

Eishockey
Füchse verpassen perfektes Wochenende

Stürmer Feodor Boiarchinov (M.) traf am Freitag im Heimspiel gegen ­Kassel und auch in Freiburg.
Stürmer Feodor Boiarchinov (M.) traf am Freitag im Heimspiel gegen ­Kassel und auch in Freiburg. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Weißwasser beendet gegen Kassel die Pleitenserie in der DEL2 und lässt dann in Freiburg Punkte liegen. Von Frank Noack und Sven Hering

Trotz einer zum Teil drückenden Überlegenheit haben die Lausitzer Füchse am Sonntagabend in Freiburg eine 2:3 (0:0, 2:1, 0:2)-Niederlage kassiert und damit ein perfektes Wochenende verpasst. In den ersten beiden Dritteln überzeugten die Gäste mit schönen Spielkombinationen und ließen die Freiburger kaum zur Entfaltung kommen. So antworteten Saviano (31.) und Boiarchinov (34.) auf die überraschende Führung der Gastgeber durch Linsenmaier (24.). Doch in der Folge wurden selbst hochkarätige Möglichkeiten liegengelassen. Das bemängelte auch Füchse-Coach Corey Neilson. Leos Sulak, Trainer der Freiburger, bescheinigte den Gästen ein „Power-Eishockey“ in den ersten 40 Minuten. Im letzten Spielabschnitt kamen die Freiburger dann deutlich stärker aus der Kabine und holten sich in einer gutklassigen Partie durch Treffer von Kunz (45.) und Wittfoth (55.) den Sieg.

Die Füchse waren mit großem Selbstvertrauen zur längsten Auswärtsreise der Saison in der DEL2 aufgebrochen. Nach fünf Niederlagen in Serie hatte sich Weißwasser am Freitagabend in der Heimpartie gegen die Kassel Huskies verdient mit 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) durchgesetzt.

Vor 2128 Zuschauern waren die Gastgeber gegen Kassel bereits im ersten Drittel mit 2:0 in Führung gegangen. Jordan George (11. Minute) und Anders Eriksson (19.) waren jeweils mit Nachschüssen erfolgreich. Die Füchse präsentierten sich couragierter und harmonischer als bei der Niederlagen-Serie in den Spielen zuvor. „Letztlich ist alles eine Frage der Übung“, erklärte Trainer Neilson. „Die junge Mannschaft hat jeden Tag im Training hart gearbeitet. Und wir haben viel Video geschaut und dabei die Fehler angesprochen.“

Auffällig war, dass die Füchse gegen Kassel deutlich mehr Torschüsse verzeichneten als zuletzt. Am Ende der Partie standen 42:16 Schüsse in der Statistik.