ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:37 Uhr

Füchse suchen neuen Torhüter und schauen nach Berlin

Maximilian Franzreb wurde zurück nach Berlin beordert.
Maximilian Franzreb wurde zurück nach Berlin beordert. FOTO: Thomas Heide (Thomas Heide)
Weißwasser. Bis Dienstagabend läuft noch die Transferperiode im Eishockey. Bis dahin können die Lausitzer Füchse neue Spieler verpflichten. Und das werden sie nach RUNDSCHAU-Informationen wohl auch tun. Zumal vom Kooperationspartner aus Berlin keine wirklich guten Nachrichten in der Torhüter-Frage kommen. Frank Noack

"Wir arbeiten daran", sagt Sprecher Andreas Friebel mit Blick auf eine mögliche Neuverpflichtung. Dem Vernehmen nach wird ein weiterer Torhüter gesucht, um für die entscheidende Saisonphase in der DEL2 gerüstet zu sein. Die Füchse liegen derzeit auf Tabellenplatz fünf und damit auf Playoff-Kurs.

Zumal die Torwart-Frage durch die jüngsten Entwicklungen beim Kooperationspartner in Berlin zusätzliche Brisanz bekommen könnte. Denn bei den Eisbären ist Stammkeeper Petri Vehanen verletzt. Der Finne laboriert laut "Bild" an einer Schleimbeutel- und Sehnenverletzung im Fuß. Angeblich wird sogar darüber nachgedacht, Vehanen zu einem Spezialisten in seiner Heimat zu schicken.

Der siebenfache Meister setzt derzeit auf die beiden Youngster Marvin Cüpper und Maximilian Franzreb, die eigentlich auch in Weißwasser spielen sollen. Am Sonntag kassierten die personell dezimierten Eisbären mit Franzreb im Tor eine 1:6-Klatsche bei den Nürnberg Icetigers.

Mit Konstantin Kessler haben die Lausitzer Füchse momentan nur einen Keeper zur Verfügung, der seine Tauglichkeit in der DEL2 schon nachgewiesen hat. Er kam am Sonntag beim 5:3-Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau zum Einsatz.

Update: Laut "BZ" fällt Petri Vehanen bei den Eisbären auch am Dienstagabend im Spiel gegen Schwenningen aus. "Er braucht eine Pause", bestätigt Sportdirektor Stefan Ustorf. Die Eisbären hoffen, dass Vehanen am Wochenende wieder zur Verfügung steht.