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Eishockey
Füchse reisen mit doppelter Vorfreude zum Derby

Topscorer Anders Eriksson (l.) und Kapitän André Mücke jubeln beim Sieg gegen Kaufbeuren.
Topscorer Anders Eriksson (l.) und Kapitän André Mücke jubeln beim Sieg gegen Kaufbeuren. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Die Lausitzer Füchse reisen mit doppelter Vorfreude zum Sachsenderby in der DEL2 bei den Eispiraten Crimmitschau an diesem Sonntag (17 Uhr). Allerdings sind sie diesmal Außenseiter. Denn die Gastgeber eilen von Sieg zu Sieg. Von Frank Noack

Und das sind die Gründe für die doppelte Vorfreude der Lausitzer Füchse auf dieses Derby: Erstens gelang Weißwasser am Freitagabend mit dem 4:3-Heimsieg nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren die erhoffte Wiedergutmachung für das 1:7-Debakel im Duell mit den Allgäuern drei Tage zuvor. Und zweitens tun sich die Füchse auswärts derzeit etwas leichter als vor heimischer Kulisse. „Wenn wir auswärts spielen, ist der Druck nicht ganz so groß“, erklärt Trainer Hannu Järvenpää.

Zumal die Lausitzer Füchse diesmal als Außenseiter zum Derby in den Sahnpark reisen. Sie liegen auf Platz elf, während Crimmitschau als Tabellensechster von den Playoffs träumen darf. Das 3:2 am Freitagabend bei den Tölzer Löwen war bereits der vierte Sieg in Folge für die Westsachsen. Und: Crimmitschau hat auch die bisherigen Derbys gegen Weißwasser sowie die Eislöwen Dresden jeweils in der Verlängerung für sich entschieden.

Vor allem auf ihre Leistungsträger in der Offensive können sich die Eispiraten derzeit verlassen. Topscorer Jordan Knackstedt (acht Tore/14 Assists) war in Tolz erneut erfolgreich. Mit Patrick Pohl (7/11) traf auch der zweitbeste Scorer. Zum Vergleich: Bester Scorer der Füchse ist Anders Eriksson (5/7).

Trotz der Außenseiter-Rolle glaubt Trainer Hannu Järvenpää an einen Erfolg im Sahnpark: „Crimmitschau hat ein gutes Team, aber alles ist möglich.“