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Füchse jubeln am Familientag

Jakub Svoboda (l.) lief zum ersten Mal im Fuchsbau auf.
Jakub Svoboda (l.) lief zum ersten Mal im Fuchsbau auf. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Am Familientag wurde am Ende doch noch gejubelt: Denn die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend erneut einen Rückstand umgebogen und das Heimspiel gegen Schlusslicht Starbulls Rosenheim mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen - auch zur Freude der vielen kleinen Fans in der Eisarena. Auch Trainer Järvenpää ist froh über die zwei Punkte. Frank Noack

So fielen die Tore: Michael Baindl brachte die Gäste aus Oberbayern schon nach vier Minuten in Führung. Kurz vor der ersten Drittelpause sorgte Dennis Palka mit einem Schuss ins lange Eck für den verdienten 1:1-Ausgleich (18.). Im zweiten Abschnitt ging Rosenheim durch seinen Topscorer Tyler Scofield erneut in Führung (27.). Kurz vor Schluss glichen die Füchse durch Dennis Swinnen zum 2:2 (55.) aus und erzwangen die Verlängerung. Im Penaltyschießen traf Füchse-Topscorer Roope Ranta als einziger Schütze und sorgte für den 3:2-Endstand (65.).

So gingen die Füchse ins Spiel: Förderlizenz-Torhüter Marvin Cüpper von den Eisbären Berlin feierte sein Debüt im Weißwasseraner Trikot. Auch Jakub Svoboda stellte sich ebenfalls zum ersten Mal dem Heim-Publikum vor. Der Neuzugang aus Tschechien hatte sich während der Saisonvorbereitung verletzt und kam am Freitagabend bei der 1:3-Niederlage beim amtierenden DEL2-Titelträger Kassel Huskies zum ersten Mal zum Einsatz. Nick Bruneteau, der in Kassel wegen einer Grippe pausierte, war ebenfalls wieder mit dabei. Als überzähliger Ausländer musste der Finne Tabeli Maasalo zuschauen.

So verlief die Partie: Torhüter Cüpper und die Füchse wurden mit dem schnellen Führungstreffer der Gäste in der 4. Minute kalt erwischt. Nach einem Check gegen Marius Schmidt blieb der Pfiff von Schiedsrichter Steffen Klaus aus - offenbar auch zur Überraschung der Weißwasseraner Spieler! Denn Torschütze Baindl hatte plötzlich freie Bahn. Die Gastgeber erarbeiteten sich danach zahlreiche Chancen, waren im ersten Drittel aber im Abschluss nicht zwingend genug. Immerhin nahmen sie dank des Treffers von Palka (18.) doch noch ein Remis mit in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt gerieten die Füchse erneut ins Hintertreffen. Rosenheim hatte sich jetzt besser auf den Angriffswirbel der Blau-Gelben eingestellt und ließ deutlich weniger Chancen zu als in der Startphase dieser Partie. Dennoch blieb Weißwasser das dominantere Team und kam in der 55.Minute doch noch zum verdienten Ausgleich durch Swinnen.

So sieht die Statistik aus:
Lausitzer Füchse - Starbulls Rosenheim 3:2 n.P. (1:1, 0:1, 1:0/1:0)
Tore: 0:1 Baindl (4.), 1:1 Palka (18.), 1:2 Scofield (27.), 2:2 Swinnen (55.), 3:2 Ranta (65.); Schiedsrichter: Steffen Klau; Zuschauer: 2347; Strafminuten: 6 / 8.

So sehen es die Trainer:
Hannu Järvenpää (Weißwasser): "Es war kein einfaches Spiel. Rosenheim hat defensiv gut gestanden und uns das Toreschießen schwer gemacht. Wir freuen uns über die beiden Punkte."
Franz Steer (Rosenheim): "Auch meine Mannschaft hatte viele Chancen. Speziell im ersten Drittel haben wir uns zu viele Scheibenverluste geleistet. Weißwasser hat sehr viel in dieses Spiel investiert."

So geht es weiter: Am nächsten Freitag gastieren die Füchse beim SC Riessersee (Spielbeginn um 20 Uhr). Zwei Tage später steht am Sonntag dann das mit Spannung erwartete Heimspiel gegen die Eislöwen Dresden (17 Uhr) auf dem Programm.

Und wie sehen Sie es? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zum Spiel!