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Füchse: Heimsieg mit viel Willensstärke

Hannu Järvenpää musste genau hinsehen, ehe der Sieg feststand.
Hannu Järvenpää musste genau hinsehen, ehe der Sieg feststand. FOTO: Heide
Weißwasser. Neuer Monat, neue Erfolge? Vor allem ganz viel Eishockey-Krimi! Die Lausitzer Füchse haben am Freitagabend mit enormer Willensstärke die drohende Heimniederlage gegen den Vorletzten Heilbronner Falken doch noch abwenden können. Am Ende setzte sich Weißwasser dank einer kämpferischen Steigerung in der Schlussphase mit 3:2 durch. Frank Noack

Die Füchse liegen in der DEL2 weiter auf Rang fünf und halten damit den Playoff-Kurs.

Vor 2128 Zuschauern kamen bei den Füchse wie erwartet die beiden Neuzugänge Leon Hungerecker und Kyle Just nicht zum Einsatz. Förderlizenz-Torhüter Hungerecker vom EHC Timmendorfer Strand war als Ersatzmann aufgeboten. Im Tor stand wieder Konstantin Kessler, während Maximilian Franzreb und Marvin Cüpper für die Eisbären Berlin im Einsatz waren. Neuzugang Nummer zwei, der Kanadier Kyle Just, saß als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne.

Besser machte es ein Neuer auf der anderen Seite. Der Slowene Nik Pem, seit diesem Woche in Heilbronn unter Vertrag, schoss die Gäste in der 30. Minute in Führung. Henry Martens (34.) erhöhte auf 2:0 - und stellte damit das Spiel auf den Kopf. Denn die Füchse waren durchaus schwungvoll und mit vielen Torcancen gestartet. Der erste Treffer für die Blau-Gelben fiel jedoch erst in der 35. Minute durch Dennis Swinnen. Jakub Svoboda sorgte für den Ausgleich (2:2/44.).

In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Jens Heyer traf in der 50. Minute zwar ins Tor, doch Schiedsrichter Steffen Klau entschied auf Foul. Wegen Spiels mit gefährlich hohem Stock erhielt Heyer eine Spieldauerdisziplinarstrafe und musste in die Kabine. Aber: Die Füchse überstanden nicht nur die fünfminütige Unterzahl, sondern kamen durch Sean Fischer zum 3:2-Siegtor (58.).