| 22:06 Uhr

Füchse hadern bei 2:6-Pleite in Rosenheim mit dem Schiedsrichter

André Mücke erzielte zwar früh das 1:0 für die Füchse. Die kassierten dann aber viele Strafminuten, während Rosenheim zurückschlug.
André Mücke erzielte zwar früh das 1:0 für die Füchse. Die kassierten dann aber viele Strafminuten, während Rosenheim zurückschlug. FOTO: thd
Rosenheim/Weißwasser. Noch diesen einen Punkt für das sichere Erreichen der Playoffs wollten die Füchse bei den Starbulls Rosenheim klarmachen. Doch dieses Unterfangen ging gründlich schief. Mirjam Danke

Mit 2:6 gingen die Lausitzer bei den Oberbayern unter. Denn die hatten nichts zu verschenken, wollten stattdessen mit einem Sieg das Heimrecht in der Abstiegsserie sichern.

Dabei ließ sich Rosenheim auch von der frühen Führung der Lausitzer durch André Mücke in der 3. Minute von der blauen Linie nicht verunsichern, sondern zog bis zur 37. Minute kontinuierlich auf 5:1 davon. Die Füchse fingen sich dabei immer wieder Treffer in Unterzahl - und haderten fast die ganze Spielzeit über mit Schiedsrichter Ulpi Sicorschi, der die Partie regelrecht zerpfiff und Füchse-Topstürmer Dennis Swinnen, Mücke sowie am Ende auch noch Dominik Bohac obendrein mit Zehn-Minuten-Strafen belegte.

Schon beim Spiel der Füchse in Kassel Ende Dezember hatte der Referee nicht mit Strafen, darunter reichlich Zehn-Minuten-Strafen, gegeizt. Damals waren jedoch die Huskies Leidtragende. Diesmal traf es die Weißwasseraner, die sich davon vollkommen verunsichern ließen. Insgesamt standen am Ende satte 52 Strafminuten auf ihrem Zettel. Da hatte Ulpi Sicorschi, von einigen Medien wegen ähnlicher Auswüchse bereits "Chaos-Ulpi" getauft, ganze Arbeit geleistet.

Dennis Palka betrieb dann mit dem 2:5 in der 38. Minute noch etwas Ergebniskosmetik, bevor Rosenheim seinerseits zu Beginn des letzten Drittels noch einen zum 6:2-Endstand draufpackte.

In den Ärger über die Niederlage und den Schiedsrichter mischte sich immerhin ein bisschen Freude. Da Freiburg mit 3:5 in Bietigheim verloren hat, sind die Füchse trotz der Pleite in Rosenheim nun sicher für die Playoffs qualifiziert. Im Kampf mit Dresden um Platz vier und ums Heimrecht im Viertelfinale bedeutet das 2:6 allerdings einen Rückschlag. Die Sachsen gewannen mit 8:2 in Kassel.