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| 15:15 Uhr

Eishockey
Füchse drohen mehrere Ausfälle in Spiel drei

Feodor Boiarchinov musste am Freitagabend verletzt vom Eis.
Feodor Boiarchinov musste am Freitagabend verletzt vom Eis. FOTO: Fotograf Peter Kolb / imago/Peter Kolb
Weißwasser. Bei den Lausitzer Füchsen gibt es mehrere personelle Fragezeichen vor dem dritten Spiel der Playdown-Serie gegen Bayreuth am Sonntag in Weißwasser. Trainer Hoffmann fordert eine Steigerung. Von Frank Noack

Diese Niederlage tat weh – und zwar in mehrfacher Hinsicht. Die Lausitzer Füchse stehen nach dem 1:2 nach Verlängerung bei den Bayreuth Tigers unter Druck. Spiel drei findet am Sonntag in Weißwasser statt (Beginn um 17 Uhr). Derzeit steht es 1:1 in der Playdown-Serie um den Klassenerhalt in der DEL2. Gespielt wird nach dem Modus „best of seven“. Vier Siege sind also für den Klassenerhalt nötig.

Die RUNDSCHAU erklärt, warum die Niederlage in Bayreuth so schmerzhaft war. Und vor allem, was das fürs Sonntag-Spiel in Weißwasser bedeutet.

Der Spielverlauf: Weißwasser hatte am Freitagabend im Tigerkäfig zwar mehr vom Spiel, ging aber nach der hart umkämpften Partie trotzdem als Verlierer vom Eis. „Vielleicht waren wir optisch etwas überlegen, aber dafür kannst du dir am Ende nichts kaufen. Es hat heute in bisschen was gefehlt bei uns“, sagt Trainer Robert Hoffmann. Seine Forderung: „Sonntag geht es weiter. Ich hoffe, dass die Jungs dann eine bessere Performance aufs Eis legen.“

Denn die Füchse haben nach wie vor den Heimvorteil im eventuellen siebten Spiel auf ihrer Seite. Sie hatten die Hauptrunde als Tabellen-11. beendet, Bayreuth war Schlusslicht.

Die Verletzung: Für reichlich Gesprächsstoff sorgte der Check von Sergej Stas gegen Füchse-Stürmer Feodor Boiarchinov. Ohne, dass der Puck in der Nähe war, rammte Stas den sichtlich unvorbereiteten Boiarchinov mit einem Check gegen den Kopf nieder. Die Schiedsrichter ließen die Aktion ungeahndet. Aus Sicht von Füchse-Trainer Hoffmann ein Fehler, denn: „Es war definitiv eine Strafe.“

Bitter: Für Boiarchinov war die Partie schon in der 20. Minute vorbei. Hoffmann am Samstag zur RUNDSCHAU: „Er ist immer noch benommen. So wie es jetzt aussieht, wird er auch für Sonntag ausfallen.“ Der kampfstarke Boiarchinov gehört zu den Leistungssträgern im Füchse-Team.

Die Nachwuchsspieler: Auch der Einsatz von Maximilian Adam und Charly Jahnke ist fraglich. Beide kommen am Samstag nun doch für die Eisbären Juniors im zweiten Spiel des DNL-Finales bei den Jungadlern Mannheim zum Einsatz. Das Youngster-Duo reiste mit den Füchsen per Bus zurück nach Weißwasser und am Samstagmorgen dann von Berlin aus nach Mannheim. Spiel eins in Berlin hatten die Eisbären Juniors am Mittwoch mit 5:2 gewonnen. Das zweite Spiel in Mannheim beginnt um 16.45 Uhr (live bei Sportdeutschland.TV).

Ob Adam und Jahnke auch im möglichen dritten Spiel am Sonntag in Mannheim (“best of three“) spielen oder in den Fuchsbau zurückkehren, ist offen. In jedem Fall haben die beiden Youngster derzeit extremen Terminstress. Adam hatte vorab in der RUNDSCHAU erklärt: „Wir haben mit den Jungs das Halbfinale gespielt und es ins Finale geschafft. Natürlich sind wir heiß, dass wir das Finale spielen können. Wir wollen schließlich endlich mal die Serie von Mannheim beenden.“ Sechs Mal in Folge ging der Titel zuletzt an die Jungadler.

Füchse-Trainer Hoffmann bangt um die beiden Youngster: „Ich hoffe, dass sie am Sonntag zurück sind.“