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| 16:49 Uhr

Am Donnerstag endet die Transferperiode im Eishockey
Füchse denken über neuen Torhüter nach

 Olafr Schmidt hat sich an der Schulter verletzt. Ob er in dieser Saison noch spielen kann, ist offen.
Olafr Schmidt hat sich an der Schulter verletzt. Ob er in dieser Saison noch spielen kann, ist offen. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Jetzt wird es eng: Nur noch bis Donnerstag können im deutschen Eishockey neue Spieler verpflichtet werden. Weißwasser steckt vor den Playoffs bei der Besetzung der Torhüter-Position in der Zwickmühle. Von Frank Noack

An diesem Donnerstag ist Valentinstag. Und gleichzeitig ist es auch der Tag, an dem die Transferperiode im Eishockey endet. Diesen Termin hat Dirk Rohrbach als Geschäftsführer der Lausitzer Füchse fest im Blick. Denn die Vereine können nur noch bis Donnerstag neue Spieler verpflichten, um für die entscheidende Saisonphase gerüstet zu sein.

Weißwasser ist Tabellendritter der DEL2, die Saison läuft hervorragend. Nur auf der Torhüter-Position sind die Füchse aufgrund der Verletzungssorgen in Not. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir noch was tun“, erklärte Rohrbach am Mittwoch auf RUNDSCHAU-Nachfrage.

Die Füchse stecken in der Zwickmühle: Einerseits würde ein neuer Torhüter zusätzliches Geld kosten. Andererseits kommt es in den Playoffs mehr denn je auf einen ­sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten an. Ein solcher Rückhalt war Olafr Schmidt – bis zu seinem ­folgenschweren Stolperer an der Bande am 1. Februar  im Heimspiel gegen Bad Nauheim.  Schmidt kugelte sich dabei die Schulter aus. Ob er in dieser Saison noch einmal auf das Eis zurückkehrt, ist offen. Die entscheidenden Untersuchungen finden Anfang März statt.

Am 15. März starten die Playoffs. Mit Konstantin Kessler haben die Füchse derzeit nur einen einzigen gesunden Keeper. Eine Alternative könnte Marvin Cüpper vom Kooperationspartner Eisbären Berlin sein. Aber auch bei ihm gibt es Frage­zeichen. In seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause bekam Cüpper Anfang Januar im Füchse-Tor einen scharfen Schuss auf die Maske. ­Dabei wurde sein Jochbein zertrümmert. Dem Vernehmen nach steht er frühestens in drei Wochen wieder zur Verfügung. Angefragt haben die Füchse bei Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings). Hier gab es eine Absage.

In dieser Woche trainiert der erst 17-jährige Tobias Ancicka mit. Er ist DNL-Torhüter bei den Eisbären Juniors. Am Freitag spielen die Füchse gegen Heilbronn (19.30 Uhr), am Sonntag in Bad Tölz (18.30 Uhr).

Im Hinterkopf hat man in Weißwasser mit Blick auf die Playoffs zwar auch Maximilian Franzreb. Doch die Nummer zwei der Eis­bären wird natürlich auch in Berlin gebraucht. Noch einen neuen ­Keeper holen oder doch auf eine interne Lösung setzen? „Es ist eine sehr, sehr schwierige Entscheidung. Weil wir bei Schmidt und Cüpper nicht genau wissen, wann sie ­wieder fit sind“, ­betont Rohrbach.