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| 17:36 Uhr

Eishockey
Er war bewusstlos: Wie geht es Warttig?

Ryan Warttig wird mit einer Trage vom Eis gebracht.
Ryan Warttig wird mit einer Trage vom Eis gebracht. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Bei den Lausitzer Füchsen mischt sich in den Jubel über den Derbysieg in Dresden auch die Sorge um Stürmer Ryan Warttig, der bewusstlos auf dem Eis liegenblieb. Die RUNDSCHAU hat die Diagnose und den aktuellen Krankenstand. Von Frank Noack

In diesen bange Augenblicken blieben sogar die Fanlager der beiden Erzrivalen kurzzeitig still. Die Verletzung von Füchse-Stürmer Ryan Warttig überschattete am Freitagabend den Weißwasseraner 5:0-Sieg bei den Eislöwen Dresden in der DEL2. Warttig blieb nach einem unglücklichen Zusammenprall beim Zweikampf regungslos auf dem Eis liegen.

Die sofort herbeigeilten Sanitäter versorgten den 20-jährigen Angreifer direkt auf dem Eis. Nach mehreren Minuten wurde Warttig dann unter dem aufmunternden Applaus der Fans in beiden Lagern aus der Halle gebracht und ins Krankenhaus gefahren. Nach RUNDSCHAU-Informationen war Warttig zunächst bewusstlos, danach aber wieder ansprechbar.

Am Samstag konnten die Lausitzer Füchse dann zumindest vorsichtige Entwarnung geben. Nach einer ersten Diagnose hat sich Warttig wohl „nur“ eine Gehirnerschütterung zugezogen. „Ryan bleibt noch bis Sonntag im Krankenhaus. Ansonsten geht es ihm aber wieder gut“, erklärt Trainer Robert Hoffmann.

Beim Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Bayreuth (Beginn um 17 Uhr) fällt der Angreifer aber natürlich definitiv aus.

Übrigens: Dass der Dresdner Steven Rupprich beim Herausbringen von Warttig von der Eislöwen-Bank aus noch einmal zur Trage fuhr und dem Konkurrenten einen aufmunternden Klapps mit auf den Weg gab, war eine feine Geste – auch und gerade in so einem Derby der Erzrivalen.