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| 17:07 Uhr

Eishockey im Fußballstadion
Füchse-Freiluftspiel wird zu internationalem Spektakel

 Bei einer Pressekonferenz in Dresden waren auch Füchse-Profi Clarke Breitkreuz (l.) und Steve Hanusch von den Dresdner Eislöwen im Fußballstadion zu Gast. Dort soll am 4. Januar ein doppeltes Freiluftspektakel stattfinden.
Bei einer Pressekonferenz in Dresden waren auch Füchse-Profi Clarke Breitkreuz (l.) und Steve Hanusch von den Dresdner Eislöwen im Fußballstadion zu Gast. Dort soll am 4. Januar ein doppeltes Freiluftspektakel stattfinden. FOTO: Thomas Heide
Dresden. Das Eishockey-Spektakel im Dresdner Fußballstadion wird größer als erwartet. Neben Weißwasser und Dresden treten jetzt auch noch zwei Topteams aus Tschechien beim Freiluft-Event an. Von Jan Lehmann

Wenn Eishockey-Zweitligist Lausitzer Füchse am 4. Januar im Dresdner Fußballstadion zum Freiluftspiel gegen die Eislöwen Dresden antritt, dann sind die Weißwasseraner Teil einer internationalen Großveranstaltung unter dem Namen Hockey Open Air 2020.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Dresden wurde bekannt, dass neben dem sächsischen Derby-Klassiker aus der DEL2 auch noch eine Partie der tschechischen Extraliga zwischen HC Verva Litvínov und Sparta Prag ausgetragen wird. Diese Begegnung gehört zu den Top-Duellen in der höchsten tschechischen Spielklasse.

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch erklärte am Dienstag: „Das Winter Derby 2016 in Dresden war bereits ein voller Erfolg und ein absolutes Highlight. Das Hockey Open Air 2020 wird dieses überbieten.“ Er rechne mit 30 000 Zuschauern, so Rudorisch. Bei ersten Aufeinandertreffen zwischen Dresden und Weißwasser im Jahr 2016 waren 31 853 Zuschauer ins Dresdner Fußballstadion gekommen. Die Füchse verloren mit 3:4 nach Verlängerung.

Der Aufwand für das Freiluft-Spektakel ist immens: Beim Spiel 2016 in Dresden wurde eine 60 x 30 Meter ­große Eisfläche auf dem Rasen installiert. Dafür mussten 90 Kilometer Rohre verlegt werden, damit 180 000 Liter Wasser gefrieren konnten und eine bis zu zehn Zentimeter dicke Eisfläche entstand. Drei Stromgeneratoren und zwei Eis­maschinen waren im Einsatz. Rund 600 000 Euro ließen sich die Organisatoren damals das Spiel kosten.