ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:39 Uhr

Eishockey
Ustorf-Sohn Jake spielt in der neuen Saison bei den Lausitzer Füchsen

Stefan Ustorf und sein Sohn Jake, der künftig für die Lausitzer Füchse auflaufen wird.
Stefan Ustorf und sein Sohn Jake, der künftig für die Lausitzer Füchse auflaufen wird. FOTO: Eisbären Berlin
Berlin/Weißwasser. Der 20 Jahre alte Stürmer Jake Ustorf ist von den Eisbären Berlin verpfichtet und mit einer Förderlizenz ausgestattet worden. Damit wird er in der neuen Saison in Weißwasser Eishockey spielen. Das Team bekommt neben Ustorf auch noch weitere Unterstützung aus der Hauptstadt.

Der deutsche Eishockey-Vizemeister Eisbären Berlin hat den Sohn seines langjährigen Kapitäns Stefan Ustorf verpflichtet und mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 20 Jahre alte Stürmer Jake Ustorf werde in der kommenden Saison vorrangig in der DEL2 für die Lausitzer Füchse zum Einsatz kommen, teilte der Hauptstadtclub am Mittwoch mit. Jake Ustorf trainierte bereits vorige Spielzeit über drei Monate mit dem Team der Eisbären aus der Deutschen Eishockey Liga. Zuvor lief er für die Alberta Junior Hockey League in der kanadischen Junioren-Liga AJHL auf.

Der langjährige Nationalspieler Stefan Ustorf (44) spielte acht Saisons für die Eisbären und wurde sechsmal Meister mit Berlin. Im März 2013 gab er sein Karriereende bekannt. Im Folgejahr wurde er Sportlicher Leiter der Eisbären, seit 2017 kümmert er sich um die Spielerentwicklung.

Neben Jake Ustorf erhielten auch Angreifer Cedric Schiemenz sowie die Torhüter Konstantin Kessler und Tobias Ancicka Förderlizenzen. Durch diese dürfen sie sowohl für die Eisbären als auch für die zweitklassigen Lausitzer Füchse auflaufen. Schiemenz weilt derzeit mit der U20-Nationalmannschaft bei der Summer Challenge in Füssen und Zürich. Der 19-jährige Berliner durchlief bis zur Schüler-Bundesliga alle Nachwuchsstationen bei den Eisbären Juniors. Danach wechselte er in die Salzburger Hockeyakademie. In den vergangenen zwei Spieljahren lief er sowohl für zwei Teams der kanadischen Juniorenliga OHL, als auch für das DEL2-Team Dresdner Eislöwen auf (4 Tore, 13 Vorlagen, 31 Spiele).

„Schiemenz und Ustorf geben unserem Kader mehr Tiefe. Sie sind talentiert und wenn sie hart arbeiten, werden wir an ihnen in Zukunft viel Freude haben“, sagte Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer. Jake Ustorf soll beim Berliner DEL-Team die Rückennummer 13 erhalten, die 14 seines Vaters wird bei den Eisbären nicht mehr vergeben.

Zudem werden der als Torhüter für die Lausitzer Füchse in der DEL2 eingeplante Konstantin Kessler, sowie Eisbären Juniors-DNL-Keeper Tobias Ancicka ebenso mit einer Förderlizenz für das Team des DEL-Rekordmeisters einsetzbar sein. Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer. „Konstantin Kessler hat sich in den vergangenen Jahren in Weißwasser sehr gut entwickelt und arbeitet sehr professionell mit Sebastian Elwing zusammen. Tobias Ancicka hat viel Talent, braucht aber auch viel Geduld.“