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| 17:05 Uhr

Ein Feiertag für das Eishockey

„Ich bin stolz, hier dabei sein zu dürfen.“ Die Trainer der beiden Winter-Derby-Kontrahenten haben diesen Satz in den zurückliegenden Tagen ziemlich oft und mit so viel Pathos in der Stimme gesagt, wie ihn wohl nur Eishockey-Trainer aus Kanada sagen können.

Zu viel Pathos? Vielleicht. Dennoch haben Bill Stewart (Dresden) und Paul Gardner (Weißwasser) recht. Das erste Freiluft-Spiel in der Geschichte der zweithöchsten deutschen Spielklasse war Werbung für das Eishockey. Es wurde von den Gastgebern in Dresden professionell organisiert und begeisterte 31 853 Zuschauer aus ganz Deutschland im Fußballstadion von Dynamo.

Dass die Lausitzer Füchse bei dieser Premiere eine Hauptrolle spielten, kann den Spielern, kann dem gesamten Verein niemand mehr nehmen. Dieses Winder-Derby war ein Feiertag!

Aber: So viel Spaß der Feiertag auch machte - für die Füchse beginnt jetzt wieder der Alltag. Er heißt Kampf um den Klassenerhalt. Ganz ohne Pathos.