ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 22:00 Uhr

Eishockey
Lausitzer Füchse siegen sich auf Platz zwei

Anders Eriksson (r.) behauptet sich gegen Jordan Heywood.
Anders Eriksson (r.) behauptet sich gegen Jordan Heywood. FOTO: Thomas Heide
Dresden. Weißwasser gewinnt das Derby in Dresden mit 4:3 nach Penaltyschießen. Es ist der vierte Erfolg in Serie. Und jetzt kommt Spitzenreiter Ravensburg zum Topspiel in den Fuchsbau. Von Frank Noack

Die Lausitzer Füchse siegen und siegen und siegen. Durch den 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen im vorgezogenen Spiel bei den Eislöwen Dresden stürmt Weißwasser in der Tabelle der DEL2 auf Platz zwei. Und jetzt steht das Topspiel gegen Spitzenreiter Ravensburg am Freitag im Fuchsbau (19.30 Uhr) auf dem Programm.

Das Team von Trainer Corey Neilsson setzte seinen Siegeszug mit dem vierten Erfolg in Serie auch beim Erzrivalen in Dresden fort, verspielte aber zwischenzeitlich eine Drei-Tore-Führung. Trotzdem reichte es 3071 Zuschauern am Ende zum fünften Sieg im fünften Derby in der laufenden Saison.

Nur zweieinhalb Wochen nach dem 2:1-Sieg der Füchse nach Verlängerung in Dresden standen sich beide Teams erneut zum Derby in der Energieverbund-Arena gegenüber. Eine Spielverlegung machte es möglich: Dieses Match der 44. Runde sollte eigentlich im Februar stattfinden. An dem betreffenden Wochenende steht die Halle in Dresden jedoch nicht zur Verfügung.

Anders als vor zweieinhalb Wochen, als die Füchse den Erzrivalen im 1. Drittel förmlich an die Wand spielten, begann das Derby diesmal recht ausgeglichen. Allerdings agierten die Gäste nicht nur stabil in der Abwehr, sondern waren vorn gnadenlos effektiv. Chris Owens traf in der 5. Minute zur Füchse-Führung. Vincent Hessler erzielte das 2:0 (15.), Steve Saviano erhöhte kurz vor der ersten Pausensirene sogar auf 3:0 (20.).

Weißwasser hatte bis auf den verletzten Roberto Geiseler den kompletten Kader zur Verfügung. Vom Kooperationspartner Eisbären Berlin waren neben Torhüter Maximilian Franzreb auch Maximilian Adam, Charlie Jahnke und Vindent Hessler dabei.

Der Arbeitstag der Füchse war trotz der komfortablen 3:0-Führung aber noch längst nicht beendet. Denn genau wie am Sonntag beim 8:5-Torspektakel gegen Heilbronn ließen sie auch diesmal im 2. Drittel etwas nach. Dresden schöpfte nach dem 1:3 durch Harrison Reed (30.) wieder Hoffnung. Franzreb im Weißwasseraner Tor sorgte mit seinen Paraden dafür, dass die Gäste in dieser Phase nicht noch mehr in Bedrängnis gerieten.

Im 3. Drittel gaben die Füchse die Drei-Tore-Führung dann allerdings endgültig aus der Hand. Thomas Pielmeier (46.) und Dennis Palka (55.) sorgten für den 3:3-Ausgleich, sodass die Entscheidung erst im Penaltyschießen fiel. Hier behielt Jeff Hayes als letzter Schütze die Nerven und sicherte zumindest zwei Punkte für Weißwasser.

Die Tatsache, dass die Füchse jetzt bereits zwei Partien mehr auf dem Konto haben als die meisten Konkurrenten, tat dem Jubel der gut 400 mitgereisten Fans über den Auswärtssieg sowie dem Sprung auf Tabellenplatz zwei keinen Abbruch.

Corey Neilson (Weißwasser): „Unsere Mannschaft hat im 1. Drittel sehr gut angefangen. Sie ist sehr viel gelaufen und hat den Kampf angenommen. Dresden ist dann allerdings besser ins Spiel gekommen. Auch weil wir sechs Spiele in zwölf Tagen hatten. Wir haben zuletzt acht von neun Punkten geholt. Damit bin ich zufrieden.“

Bradley Gratton (Dresden): „Am Ende hätte jede Mannschaft gewinnen können. Wir haben uns zurückgekämpft. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie zurückgekommen ist. Wir haben erst nach dem 0:3 ins Spiel gefunden.“

Eislöwen Dresden – Lausitzer Füchse 3:4 n.P. (0:3, 1:0, 2:0/0:1)

Tore: 0:1 Owens (5.), 0:2 Hessler (15.), 0:3 Saviano (20.), 1:3 Reed (30.), 2:3 Pielmeier (46.), 3:3 Palka (55.), 3:4 Hayes (65.); Schiedsrichter: Noeller/Westhaus; Zuschauer: 3071; Strafminuten: 10/12.

Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Ravensburg Towerstars am Freitag um 19.30 Uhr.

Komplette Statistik

Eislöwen Dresden – Lausitzer Füchse FOTO: Thomas Heide