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| 16:37 Uhr

DEL2-Playoffs
3:2-Auswärtssieg – Lausitzer Füchse nun im Vorteil

 Steve Saviano (l.) erzielte den wichtigen Ausgleich für Weißwasser. Danach waren die Füchse in Kaufbeuren richtig im Spiel.
Steve Saviano (l.) erzielte den wichtigen Ausgleich für Weißwasser. Danach waren die Füchse in Kaufbeuren richtig im Spiel. FOTO: Thomas Heide
Kaufbeuren. Die Lausitzer Füchse gewinnen am Freitagabend beim ESV Kaufbeuren und führen jetzt in der Playoff-Serie mit 2:1. Im starken Mitteldrittel überragt ein Weißwasseraner. Von Jan Lehmann

Die Lausitzer Füchse haben sich in der Playoff-Serie gegen den ESV Kaufbeuren den Heimvorteil erkämpft. Nach dem 3:2-Auswärtssieg am Freitagabend führen die Weißwasseraner in der Serie „best of seven“ nun mit 2:1.

Dabei hatte Steven Billich die Gastgeber schnell in Führung (6.) gebracht. Die Füchse versuchten danach, mit ihrem schnellen Hockey Druck aufzubauen. Kaufbeuren geriet dabei zwar in einige Nöte, konnte aber bis zur Drittelpause die Führung halten. Glück für Weißwasser, dass Sami Blomqvist kurz vor der Sirene nicht noch auf 2:0 für die Gastgeber stellte.

Die Füchse erhöhten im zweiten Drittel das Tempo und schnürten Kaufbeuren ein. Der Ausgleich durch Steve Saviano (25.) war mehr als verdient. Nun waren die Weißwasseraner endgültig im Spiel. Angetrieben vom überragenden Top­scorer Jeff Hayes spielte das Team von Trainer Corey Neilson immer wieder die Schnelligkeitsvorteile aus. Füchse-Angreifer Feodor Boiarchinov hatte vorher schon im RUNDSCHAU-Interview gesagt: „Wenn ein schneller Spieler wie Jeff Hayes immer wieder mit Vollgas auf dich zugelaufen kommt, dann wirst du als Verteidiger irgendwann müde.“

Und Kaufbeuren wurde müde: Cedric Schiemenz traf folgerichtig durch die Schoner von Kaufbeurens Keeper Stefan Vajs zur 2:1-Führung (30.). Danach wurden die Füchse zwar etwas nachlässig und kassierten unnötige Strafen. Doch das nötige Spielglück war auf Weißwasseraner Seite. Als Maximilian Adam direkt von der Strafbank vors Tor stürmte, landete der Abpraller nach einem Schuss von Charlie Jahnke direkt auf seiner Kelle – 3:1 (35.).

Nach dem XXL-Spiel vom zurückliegenden Freitag hatten die Füchse keine Lust auf eine weitere kraftraubende Verlängerung und drängten im Schlussabschnitt auf die Entscheidung. Nach dem 2:3 durch Jere Laaksonen (51.) wurde es aber  wieder eng. In einer packenden Schlussphase mussten die Füchse und vor allem ihr Torhüter Maximilian Franzreb alles geben, um diesen wichtigen Auswärtssieg zu retten. Der Erfolg könnte der entscheidende Wendepunkt in dieser Playoff-Serie sein. Am Sonntag gibt es im Fuchsbau das vierte Duell.

Hier geht es zu den Stimmen nach dem Spiel: „Die haben uns das Heimrecht geklaut“

Die Statistik:

ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 2:3 (1:0, 0:3, 1:0)

Tore: 1:0 Billich (6.), 1:1 Saviano (25.), 1:2 Schiemenz (30.), 1:3 Adam (35.), 2:3 Laaksonen (51.), Zuschauer: 3100, Schiedsrichter: Brill / Klein; Strafminuten: 10 / 14

Playoff-Stand: 1:2 (Serie „best of seven“)

Nächstes Spiel: Lausitzer Füchse - ESV Kaufbeuren (Sonntag, 17 Uhr)

3. Playoff-Spiel: ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 2:3 FOTO: Thomas Heide