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Eishockey
Co-Trainer Hoffmann neuer Füchse-Chef

Co-Trainer Robert Hoffmann (l.) übernimmt den Job von Hannu Järvenpää.
Co-Trainer Robert Hoffmann (l.) übernimmt den Job von Hannu Järvenpää. FOTO: Thomas Heide
Weißwasser. Der Rücktritt von Trainer Hannu Järvenpää hat auch die Vereinsführung der Lausitzer Füchse überrascht. Die RUNDSCHAU erklärt, wie es beim Tabellenvorletzten der DEL2 weitergeht. Von Frank Noack

Das nächste Spiel: Die Füchse ­spielen am Freitag beim SC Riessersee (20 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen Schlusslicht Tölzer ­Löwen (17 Uhr). Weißwasser droht der Absturz an das Tabellenende. Verhindern soll dies der bisherige Co-Trainer Robert Hoffmann, der vorübergehend als Chef hinter der Bande steht. Hoffmann besitzt zwar nur die B-Lizenz, kann dieses Amt dank einer im Eishockey ­üblichen Ausnahmegenehmigung aber übernehmen. „Er hat unser volles Vertrauen“, betont Geschäftsführer Dirk Rohrbach.

Der nächste Trainer: Klar ist laut Rohrbach aber auch, dass ein neuer Cheftrainer kommen soll. Dabei will sich der Geschäftsführer nicht unter Druck setzen lassen, sondern in Ruhe die Optionen prüfen. Die ersten Trainer wurden bereits unmittelbar nach der Trennung von ­Järvenpää angeboten. Rohrbach: „Wir lassen jetzt erstmal alles ­sacken. Einen Schnellschuss wird es nicht geben. Die Entscheidung fällt frühestens kommende Woche.“

Die nächste Personalie: Ungeachtet des Trainerwechsels laufen die Gespräche mit den Kontingentspielern weiter. Die Füchse haben sechs Ausländer unter Vertrag. Nur vier dürfen spielen. Entweder Viktor Lennartsson oder Kyle Just soll gehen. Topscorer Anders Eriksson sowie die Rückkehrer Roope Ranta und Jeff Hayes sind gesetzt. Chris Owens ist trotz schwacher Punkte-Bilanz in der Abwehr unabdingbar.