ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 07:36 Uhr

Kompromiss im Hymnenstreit spaltet NFL

Atlanta (dpa) Im Kampf gegen Rassismus und soziale Missstände in den USA wollen sich einige Football-Profis auch vom Alleingang der NFL und der Clubbesitzer in der Hymnenfrage nicht aufhalten lassen. "Jeder verliert, wenn Stimmen mundtot gemacht werden", twitterte Malcolm Jenkins von den Philadelphia Eagles. Dass die Spieler der nordamerikanischen Football-Profiliga künftig während des Abspielens der Nationalhymne stehen oder in der Kabine bleiben müssen, spaltet die Szene.

Atlanta (dpa) Im Kampf gegen Rassismus und soziale Missstände in den USA wollen sich einige Football-Profis auch vom Alleingang der NFL und der Clubbesitzer in der Hymnenfrage nicht aufhalten lassen. "Jeder verliert, wenn Stimmen mundtot gemacht werden", twitterte Malcolm Jenkins von den Philadelphia Eagles. Dass die Spieler der nordamerikanischen Football-Profiliga künftig während des Abspielens der Nationalhymne stehen oder in der Kabine bleiben müssen, spaltet die Szene.

US-Präsident Donald Trump begrüßte die Entscheidung hingegen. Er verlangt von den Profis, bei der Hymne voller Stolz zu stehen. Sollten die Spieler zum Zeichen des Protests weiterhin knien, würden künftig ihre Vereine bestraft, nicht mehr die Spieler selbst. Den Anfang des Protests hatte am 14. August 2016 Colin Kaepernick gemacht, damals Quarterback der San Francisco 49ers.

(RP)