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| 09:08 Uhr

Hongkong
Kampf um Eintrittskarte zur Rugby-Weltelite

Hongkong. Das deutsche 7er-Rugby-Team will sich bei den "Hong Kong Sevens" für die World Series qualifizieren. Pirmin Closse

Bei den "Hong Kong Sevens", dem prestigeträchtigsten Rugby-Turnier in der olympischen 7er-Variante, kämpft das Team von Bundestrainer Vuyo Zanqa ab Freitag (6 Uhr deutscher Zeit) um die Qualifikation für die World Series.

Während der "Hong Kong Sevens" herrscht im gesamten Stadtgebiet der Ausnahmezustand. "Eine ganze Woche lang lebt diese Millionenmetropole den Rugbysport", berichtet Manuel Wilhelm, Sportdirektor des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV). "Für jemanden, der seine Sportart in Deutschland eher stiefmütterlich behandelt sieht, ist das ein absolutes Highlight."

Hier, und nur hier, erhält der Sieger einen Startplatz für die Eliteliga des 7er-Rugby. "Das ist genau der Schritt, der uns noch fehlt", sagt Wilhelm. Die Teilnahme an der einjährigen World Series garantiert schließlich nicht nur regelmäßige Kräftemessen mit Rugby-Großmächten wie Australien, Neuseeland oder Olympiasieger Fidschi, sondern verspricht auch in finanzieller Hinsicht einen Quantensprung. Unrealistisch ist dieser keineswegs. Die deutsche Mannschaft ist zum dritten Mal in Folge dabei. 2016 hatte die deutsche Sieben bei ihrer ersten Teilnahme nach 24 Jahren sensationell das Halbfinale erreicht, im Vorjahr war dann sogar erst im Finale Schluss.

Hinweis Das Handball-Länderspiel zwischen Deutschland und Serbien war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.