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Los Angeles
Ibrahimovic will doch noch zur Fußball-WM

Exklusiv | Los Angeles. Hollywood ist ein Ort wie gemacht für Zlatan Ibrahimovic. Hier kann sich der schwedische Fußball-Star unter den Schönen und Reichen bewegen - unter seinesgleichen. Und ein Herz für Träumer haben sie am Pazifik auch. Kein Wunder also, dass der Wechsel des 36-Jährigen zum MLS-Klub Los Angeles Galaxy gestern offiziell verkündet wurde. Denn Ibrahimovic will in der Traumfabrik an seiner nächsten Heldengeschichte arbeiten. Der gewagte Titel: "Wie ich es doch noch zur WM 2018 schaffte."

Hollywood ist ein Ort wie gemacht für Zlatan Ibrahimovic. Hier kann sich der schwedische Fußball-Star unter den Schönen und Reichen bewegen - unter seinesgleichen. Und ein Herz für Träumer haben sie am Pazifik auch. Kein Wunder also, dass der Wechsel des 36-Jährigen zum MLS-Klub Los Angeles Galaxy gestern offiziell verkündet wurde. Denn Ibrahimovic will in der Traumfabrik an seiner nächsten Heldengeschichte arbeiten. Der gewagte Titel: "Wie ich es doch noch zur WM 2018 schaffte."

Warum gewagt? Immerhin ist Ibrahimovic der wohl beste schwedische Fußballer aller Zeiten. Doch nach seinem Rücktritt im Anschluss an die EM 2016 in Frankreich wartet man beim deutschen WM-Gruppengegner nicht mehr auf den exzentrischen Stürmer. "Wenn Zlatan dabei sein will, soll er mich anrufen", sagte Nationaltrainer Janne Andersson, während Kapitän Andreas Granqvist auf Nachfrage gar sauer wurde: "Ich habe die Fragen nach Zlatan satt." In der Tat darf bezweifelt werden, dass es für den 116-maligen Nationalspieler für die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) noch reicht. Er ist eben nicht mehr der Zlatan von früher. Für Manchester United hatte er bis zur Vertragsauflösung am Donnerstag wegen einer Knieverletzung in der laufenden Saison kein Spiel über 90 Minuten und im Jahr 2018 überhaupt keine Partie absolviert. Dass er nun in die im globalen Vergleich zweitklassige Major League Soccer wechseln will, verrät einiges über sein derzeitiges Leistungsvermögen.

Selbst heizte der ehemals bestbezahlte Fußballer der Welt zuletzt die Spekulationen über ein Comeback für Schweden an. Zwar müsse er spüren, dass er "Leistung bringen und etwas zurückgeben kann". "Aber die Tür ist sicher nicht verschlossen", hatte Ibrahimovic Anfang März noch gesagt.

Was man so aus dem Kreise der Nationalmannschaft hört, spricht jedoch stark dagegen. Das Team, das am Samstag (18 Uhr) in Stockholm gegen Chile testet, hat sich auch ohne den Altstar formiert und Italien in den WM-Play-offs rausgeworfen. RB Leipzigs Emil Forsberg ist nun der Star.

Ibrahimovic wird derweil auch in Übersee von seinem Heldenstatus zehren. Gerade in den begeisterungsfähigen USA und bei LA Galaxy, das bereits David Beckham, Robbie Keane and Steven Gerrard als Auffangbecken nach dem Karriere-Zenit gedient hatte. Am Freitag hatte "Ibrakadabra" bereits die erste Sportseite der Tageszeitung "Los Angeles Times" geziert - im Galaxy-Trikot. Die Schlagzeile: "Er ist schwer zu ignorieren."

Die Stadt liegt ihm schon zu Füßen. Vorher hatte Ibrahimovic von ihr geschwärmt. "Los Angeles ist eine schöne Stadt, ich war schon oft im Urlaub dort. Es ist sehr entspannt", hatte Zlatan vor einiger Zeit der schwedischen Zeitung "Expressen" gesagt. Laut Infos der "Daily Mail" aus dem Februar soll sich Ibrahimovic bereits nach einem Haus umgeschaut haben.

Leisten können wird er sich ein angemessenes Domizil. Auch wenn er im Vergleich zu seinem Vertrag in Manchester, der ihm rund 145.000 Euro in der Woche beschert haben soll, mit Einbußen rechnen muss. Laut US-Medien soll Ibrahimovic einen Zweijahresvertrag mit einem Jahresgehalt von 1,5 Millionen Dollar (ca. 1,2 Millionen Euro) unterschreiben.

Das Länderspiel Deutschland gegen Spanien war bei Druckbeginn noch nicht beendet.

(sid)