| 13:18 Uhr

Handball-Länderspiel gegen Serbien
Heinevetter fehlt aus privaten Gründen

Dortmund. Die deutschen Handballer müssen im Länderspiel gegen Serbien am Samstagnachmittag (14.30 Uhr/ARD) in Dortmund auf Torhüter Silvio Heinevetter verzichten.

Wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitteilte, fehle der Berliner aus privaten Gründen. Für Heinevetter rückt der Magdeburger Dario Quenstedt als zweiter Schlussmann neben Andreas Wolff in den Kader.

"Die Woche lief bislang sehr gut", sagte Kapitän Uwe Gensheimer vor dem zweiten Vergleich mit Serbien am Samstag (14.30 Uhr/ARD) in der Dortmunder Westfalenhalle. Bundestrainer Christian Prokop nickte bei den Worten seines Linksaußen zustimmend.

Die beim EM-Debakel aufgetretenen atmosphärischen Störungen zwischen Trainer und Team scheinen nach vielen Gesprächen (vorerst) überwunden. Der souveräne 26:19-Erfolg gegen die Serben am Mittwoch in Leipzig war zudem Balsam für die geschundene Seele. Doch darauf will sich niemand ausruhen. "Wir haben größeres Potenzial als wir zuletzt gezeigt haben", sagte Gensheimer.

Auf dem steinigen Weg zur anvisierten Medaille bei der Heim-WM 2019 will die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gegen Serbien am Samstag den nächsten kleinen Schritt machen. "Wir wollen gewinnen, für unsere Stimmung, für unser Selbstbewusstsein", sagte Prokop.

Beim ersten Vergleich gegen den EM-Zwölften überzeugte der ehemalige Welt- und Europameister besonders mit einer starken Torhüter- und Abwehrleistung. Im Angriff gebe es aber noch Steigerungspotenzial. Da sei man noch nicht auf dem Top-Level gewesen, das man sich vorstelle, so Prokop, der aber betonte: "Wir sind auf einem guten Weg. Das wollen wir am Samstag noch einmal verstärkt zeigen."

Am Freitag forderte der Bundestrainer nach einem intensiven Videostudium sein Team bei einer intensiven Trainingseinheit. Doch ebenso wichtig wie die Arbeit in der Halle ist der Austausch am Rand. "Wir arbeiten als Mannschaft an unserer Hierarchie weiter. Wir haben mit der Heim-WM ein gemeinsames Ziel. Dafür müssen wir die Kräfte bündeln", sagte Prokop.

An der Unterstützung der Fans wird es nicht mangeln. Im Vorverkauf wurden bereits 10.745 Tickets abgesetzt, es stehen nur noch wenige Restkarten zur Verfügung. "Die Halle versprüht einen besonderen Charme. Ich freue mich auf eine tolle Atmosphäre", sagte Prokop und fügte mit Blick auf die Heim-WM an: "Wir wollen die Begeisterung weiter steigern." Das gelingt am besten durch Erfolge.

(sid)