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Handball-Nationalmannschaft
Schwalb relativiert Interesse am Bundestrainer-Amt

"Ich war 16 Jahre lang Bundesligatrainer. Da ist es doch ganz normal, dass man auch mal Bundestrainer werden möchte", sagt Martin Schwalb.
"Ich war 16 Jahre lang Bundesligatrainer. Da ist es doch ganz normal, dass man auch mal Bundestrainer werden möchte", sagt Martin Schwalb. FOTO: dpa, mch tmk hak
Exklusiv | Hamburg . Der frühere Meistertrainer Martin Schwalb hat sein öffentlich geäußertes Interesse am Job des Handball-Bundestrainers relativiert. Sein Wunsch, einmal die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) zu trainieren, sei nicht neu.

"Ich war 16 Jahre lang Bundesligatrainer. Da ist es doch ganz normal, dass man auch mal Bundestrainer werden möchte", sagte Schwalb bei Sky: "Das halte ich für ein legitimes Ziel."

Das Thema sei nun von den Medien "hochgekocht" worden, sagte Schwalb: "Es gibt einen Bundestrainer - und fertig. Damit gibt es auch nichts zu diskutieren." Zuvor hatte er den Amtsinhaber Christian Prokop in einem Interview deutlich kritisiert. Prokop sei bei der enttäuschenden EM in Kroatien "mental an seine Grenzen" gekommen, hatte Schwalb der G14-Gruppe gesagt - einem Zusammenschluss von 14 Sportredaktionen mittelgroßer Regionalzeitungen.

Auch die Entscheidung des DHB, die Zusammenarbeit mit Prokop fortzusetzen, hatte Schwalb angezweifelt. "Es soll größere Spannungen zwischen ihm und der Nationalmannschaft geben", sagte der 54-Jährige: "Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich irgendwann einmal Nationaltrainer werden möchte: Wir haben kein gutes Bild abgegeben bei der EM."

(sid)