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Handball
HBL-Teams in den europäischen Wettbewerben auf Erfolgskurs

Flensburg gewann bei Celje Pivovarna Lasko mit 30:27. Foto: Soeren Stache
Flensburg gewann bei Celje Pivovarna Lasko mit 30:27. Foto: Soeren Stache FOTO: Soeren Stache
Mannheim. Die SG Flensburg-Handewitt hat den zweiten Tabellenplatz in der Vorrunde der Handball-Champions-League gefestigt. dpa

Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen haben nach zuletzt drei Niederlagen in Serie zumindest einen Teilerfolg gefeiert. Der Deutsche Meister holte im Champions-League-Heimspiel gegen Titelverteidiger Vardar Skopje ein 21:21 (11:11)-Remis.

Während die Mazedonier als einziges Team in der europäischen Königsklasse ungeschlagen sind, fielen die Mannheimer mit 12:6 Punkten auf den vierten Platz der Gruppe A zurück. Rang eins und damit der direkte Einzug in das Viertelfinale sind damit in weite Ferne gerückt.

„Wir können stolz und glücklich sein“, sagte der stark haltende Löwen-Schlussmann Andreas Palicka nach dem ersten Heimspiel nach neun Auftritten in der Fremde im TV-Sender Sky. Zu dieser ungewöhnlichen Serie fügte der Schwede an: „Das ging uns auf den Keks.“

Die SG Flensburg-Handewitt feierte mit dem 30:27 (16:14) beim slowenischen Rekordmeister Celje Pivovarna Lasko wettbewerbsübergreifend den neunten Sieg hintereinander und bleibt mit jetzt 14:4 Zählern als Zweiter der Gruppe B dem französischen Spitzenteam Paris St. Germain (16:2) auf den Fersen. Dierk Schmäschke freute sich über den souveränen Erfolg: „Wir machen das im Moment richtig gut, bleiben aber bodenständig“, sagte der SG-Geschäftsführer auf Nachfrage.

Am Montag reist die Mannschaft von Trainer Maik Machulla über Graz zurück an die Flensburger Förde und beginnt mit der Vorbereitung auf die nächste Partie in der Champions League. Am Mittwoch (19.30 Uhr) gastiert der Nordrivale THW Kiel zum 95. Landesderby in der Flens-Arena.

Die „Zebras“ gewannen zwei Tage nach der 27:31-Bundesligapleite beim VfL Gummersbach ihr Heimspiel gegen den weißrussischen Meister HC Brest klar 33:23 (15:10). Durch den vierten Sieg in der Vorrunde verbesserten sich die Norddeutschen mit nunmehr 9:9 Punkten auf den vierten Platz.

Trainer Alfred Gislason hatte schon vor der Partie eine Job-Garantie vom Kieler Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Ziegenbein erhalten. Die Stimmung im Kontrollgremium sei „absolut einstimmig pro Alfred Gislason“, sagte Ziegenbein im TV-Sender Sky. Auf die Frage, ob das für die gesamte Vertragsdauer des Isländers bis 2019 gelte, antwortete der Aufsichtsratsboss klipp und klar: „So ist es.“

Im EHF-Pokal folgten Frisch Auf Göppingen und der SC Magdeburg den Füchsen Berlin in die Gruppenphase. Göppingen gewann nach dem 27:27 in der ersten Partie das Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde bei den Norwegern von OIF Arendal mit 31:21 (15:9). Magdeburg verlor bei Dobrogea Sud Constanta in Rumänien zwar mit 26:27 (15:15), hatte aber dank des 27:25-Hinspielerfolgs das bessere Ende für sich. Die Gruppenphase wird am Donnerstag in Wien ausgelost. Die Regularien der EHF sehen nicht vor, dass die deutschen Team aufeinander treffen.

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