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Europa League
Zweimal Frust und einmal Freude: Köln nun gegen Hertha

Nach dem Erfolgserlebnis in der Europa League wollen die Kölner nachlegen. Foto: Marius Becker
Nach dem Erfolgserlebnis in der Europa League wollen die Kölner nachlegen. Foto: Marius Becker FOTO: Marius Becker
Berlin. Die Kölner Fans feierten den vereinshistorischen Sieg - nun müssen ihre Europa-League-Helden am Sonntag nur noch nachlegen. Von Holger Schmidt, Jens Mende und Ulrike John, dpa

Gegen die nach der Bilbao-Reise frustrierte Hertha will der 1. FC Köln im letzten Duell des 13. Bundesliga-Spieltags endlich den ersten Saisonsieg bejubeln. „Ich hoffe, dass wir den Schwung diesmal mitnehmen. Bislang ist uns das leider weniger gut gelungen“, sagte FC-Trainer Peter Stöger nach dem 1:0 gegen den FC Arsenal.

Viermal hat sein Team in dieser Saison gewonnen, je zweimal in der Europa League und zweimal im DFB-Pokal. Gegen die Berliner Hertha soll dem Schlusslicht nun in der Liga der Befreiungsschlag glücken. Der Kölner Abwehrspieler Jannes Horn meinte nach dem Sieg gegen die B-Elf der Gunners: „Vielleicht war dieses Spiel der Dosenöffner für uns.“

Hertha-Trainer Pal Dardai hat das 2:3 beim spanischen Fußballclub Athletic Bilbao schon abgehakt - und das Aus in der Europa League. „Wir müssen einfach das Ergebnis akzeptieren und schnell regenerieren. Es wird schwer genug, wir müssen in Köln punkten“, sagte der Ungar auch mit Blick auf die nächste schwere Aufgabe in Köln am Sonntag (18.00 Uhr/Sky).

Dardai versuchte, den Abschied aus Europa auch ein Stück weit positiv zu sehen: „Das war hier ein großer Lernprozess. Keiner kann sagen, dass wir Angst hatten.“ Auch Davie Selke nicht. „Wenn man auf die Art und Weise verliert, ist es fatal“, erklärte der Stürmer. „Es ist umso ärgerlicher, weil wir gemerkt haben, das etwas geht“, ergänzte der Rekord-Einkauf der Hertha (8,5 Millionen Euro).

Auch für 1899 Hoffenheim ist die Europareise beendet. Beim Rückflug aus Portugal schüttelte es die Mannschaft noch einmal etwas durch - dann waren die Kraichgauer wieder im Fußball-Alltag angekommen. „Jetzt haben wir nur noch die Bundesliga und brauchen auf nichts anderes mehr Rücksicht nehmen. Deswegen geben wir da Vollgas, und ich gehe davon aus, dass wir da drei Punkte holen können“, sagte Trainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel beim Hamburger SV am Sonntag (15.30 Uhr/Sky).

Bei der Landung am Baden-Airport am Freitag hatte der 30-Jährige längst seine Gelassenheit wiedergefunden. Bei der Pressekonferenz nach der ärgerlichen 1:3-Niederlage bei Sporting Braga war er noch sichtlich verärgert. „Es ist brutal simpel: Wir sind nicht mehr dabei. Das wird eine Lernerfahrung für die Spieler sein“, sagte Nagelsmann nach der Enttäuschung beim Tabellenvierten der portugiesischen Liga.

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