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Wittichenauer hadern mit der Torausbeute

Westlausitzliga. DJK Blau-Weiß Wittichenau – SG Motor Cunewalde 1:2 (1:1). Das war eine unglückliche Heimniederlage für Wittichenau. Denn gegen Cunewalde machten die Adler ein ordentliches Spiel, verloren aber dennoch in den letzten Minuten mit 1:2. wml1

Eigentlich sollte nach zwei Siegen in Folge wieder erfolgreich gespielt werden. Konzentriert gingen die DJK-Männer ins Spiel. Beide Mannschaften kämpften verbissen und waren bemüht, über ordentliche Spielzüge zum Torerfolg zu kommen. Das aber gelang in der ersten Halbzeit nur teilweise. Oftmals war Schluss vor dem Strafraum, der letzte Pass, die Entschlossenheit aber auch Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlten einfach. Nicht so in der 18. Minute, als Wittichenaus Frank Wittek nach einer Ecke zur Stelle war und den Führungstreffer markierte, der jedoch nur zwei Minuten lang hielt. Danach konnte Cunewalde, ebenfalls nach einer Ecke, durch Ondrej Neumann ausgleichen. Die Wittichenauer hatten zwar noch Chancen zum 2:1, verplemperten diese jedoch und es blieb beim Remis bis zur Pause.

In der zweiten Halbzeit investierte Wittichenau mehr Leidenschaft und Laufbereitschaft. Daraus ergaben sich eine Reihe von sehr guten Gelegenheiten, die aber fahrlässig vergeben wurden. Und diese Fußballweisheit trifft immer wieder zu: Wer vorne die Tore nicht macht … In der 88. Minute war es dann soweit. Die Männer der DJK Blau-Weiß wurden um ihren Lohn gebracht. Ein Cunewalder Freistoß wurde scharf hereingebracht und nicht richtig aus dem DJK-Strafraum bugsiert. Im Nachschuss war es dann geschehen. Patrick Reise schoss die Motor-Elf zum schmeichelhaften Sieg. "Ich kann meiner Mannschaft überhaupt kein Vorwurf machen. Der Einsatz hat gestimmt. Wie so oft hadern wir mit unserer Chancenverwertung. Das müssen wir im nächsten Spiel versuchen, wieder besser zu machen", erklärte DJK-Trainer Waldemar Adamowicz nach dem Abpfiff.

DJK Wittichenau: Michael Kliemank, Benjamin Pohl, Alexander Lohan, Marcel Mark, Martin Sauer, Frank Wittek, Christoph Rettig (75. Jan Pfennig), Maik Nicolaides, Steve Bergmann, Paul Graf (80. F. Wiedemann), Norbert Kubaink.