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| 02:38 Uhr

Wacker behält im Lokalderby gegen den Kolkwitzer SV die Oberhand

Mit dem 2:1 über Kolkwitz ist Ströbitz mit Spitzenreiter Grün-Weiß Lübben, der zu gleicher Zeit überraschend zwei Punkte gegen den wieder erstarkten 1. FC Guben einbüßte, gleich gezogen. rsm1

Ohne Durchschlagskraft im Abschluss mussten sich die Burger trotz klarer Dominanz in Erkner mit einem torlosen Remis zufrieden geben.

Wacker Ströbitz - Kolkwitzer SV 2:1 (0:0). Die Ströbitzer versuchten, über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Doch die gut stehende Abwehr des KSV ließ wenig zu. Zunächst prüfte Pawelke KSV-Keeper Waltschew mit einem Fernschuss (2.). Ein gut getimter Eckball der Kolkwitzer fand keinen Vollstrecker (6.).

Auf beiden Seiten gab es kaum Zwingendes zu registrieren. Kurz vor der Pause traf Pawelke nach Eckball die Latte. Den zurückspringenden Ball rettete Waltschew vor dem einschussbereiten Gottwald zur Ecke (42.). Eine Flanke Paulicks auf den langen Pfosten veredelte schließlich Kubis zum 1:0.

Zum Beginn der zweiten Hälfte verzog Handreg nach Zuspiel Handrecks knapp (53.). Im Abschluss einer Kombination mit Handreck spielte Pasera einen KSV-Verteidiger aus und die folgende Flanke setzte Handreg volley in die Maschen. Dann holte sich Handreg, einem Fehler des KSV im Vorwärtsgang geschuldet, den Ball und zirkelte ihn über Waltschew hinweg ans Lattenkreuz (67.).

Wacker präsentierte sich jetzt aggressiver, während der KSV wenig Zugriff zum Spiel fand. Sich in einen Abspielfehler zwischen Torwart Thoms und Gottwald einschaltend, verkürzte Dietz das Resultat in den Schlusssekunden.

FV Erkner - SG Burg 0:0. In der ersten Halbzeit plätscherte die Partie ausgeglichen und ohne Torszenen zwischen den Strafräumen dahin. Die klare Pausenansage von Trainer Sven Benken umsetzend, kamen die Burger besser in die Zweikämpfe und damit auch zu Chancen. Diese wurden allerdings kläglich vergeben. So vergab Rodrigues freistehend aus bester Position (60.). Rinza hätte, allein vor dem Torwart stehend, nur quer auf Rodrigues legen müssen (80.), schoss dann selbst vorbei. Schließlich ließ Schötzigk, 50 Zentimer vor dem leeren Tor stehend, die scharfe Eingabe von Rodrigues vom Außenrist ins Nichts prallen (90.).

Fazit: Aus einer sicheren Abwehr heraus gelangen der SG Burg gute Angriffe, welche jedoch mangels Abstimmung keinen Effekt brachten.

Grün-Weiß Lübben - 1. FC Guben 2:2 (1:0). Beide Teams begannen nervös. Bei gleichen Spielanteilen waren nur Halbchancen zu registrieren. Lübben ging in Führung, als die Gubener Abwehr nicht konsequent eingriff und das Spielgerät nach einem verdeckten Schuss unter dem Körper des Gubener Torwarts durchrutschte. Der FC machte zu wenig aus den sich bietenden Räumen. Oft fehlte den Gästen nur der finale Pass.

Unmittelbar nach dem Wechsel war es ein Fehlpass genau vor die Füße des Lübbeners Ziegler, der mit dem prompten 2:0 den FC-Keeper nicht gut aussehen ließ. Ansonsten stand die Gubener Abwehr sicher und im Abschluss eines Konters erreichte eine Flanke von Bieresniewicz Piotrowski, der völlig frei einköpfte. Nach Nitschkes Platzverweis (Notbremse) wollte Lübben in Überzahl das dritte Tor und lief dabei in einen Konter. A-Junior Meyer fackelte bei Laczynskis Eingabe nicht lange und schoss das Leder unter die Latte.