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| 02:49 Uhr

VfB zündet erst nach der Pause

Oberlausitzliga. Eigentlich könnte man die Partie des 25. bls1

Spieltages zwischen dem SV Neueibau und dem VfB Weißwasser auf Halbzeit zwei reduzieren. In der ersten Hälfte schien das Motto: "Tust du mir nichts, tu ich dir nichts" ausgegeben worden sein.

Der VfB stand mit einer Fünferkette sehr tief und erzielte nach vorn kaum Wirkung. In den zweiten Teil starteten die Weißwasseraner aber mit mehr Druck und größerer Laufbereitschaft. Ben Pohling zog in der 51. Minute aus etwa 22 Metern von leicht rechts in die kurze untere Ecke ab. Die Kugel setzte unmittelbar vor Keeper Kamke auf und glitt zum 0:1 über seine Hände. Beim zweiten Treffer in der 56. Minute sah man den Kickern vom Turnerheim die Spielfreude an. Toni Seeber brachte einen Freistoß von links in den Neueibauer Strafraum, von dem Stefan Beil mit dem ersten Abschluss zunächst das Leder an den Pfosten lenkte. Sein konsequentes Nachsetzen ermöglichte den zweiten Ball und der fiel dann zum 0:2 zentral in die Maschen.

Danach zogen sich die Gäste wieder etwas zurück. Eibaus Roy Meinczinger kam zur Anschlussmöglichkeit (59.). Hier war Steven Knobel im Liegen noch zur Stelle. Der VfB besann sich wieder auf seine Stärken. Vom eingewechselten Arnold Hilsky bekam Stefan Beil den Ball in den Strafraum, wo er nur durch ein Foul von diesem getrennt werden konnte. Routinier Robert Bens übernahm die Verantwortung zum 0:3 (71.). Der SV ließ sich auch davon nicht entmutigen und verkürzte in der 85. Minute, ebenfalls per Foulstrafstoß auf 1:3. Und bevor Karsten Frischkorn noch zu seinem ersten Kreisoberligaeinsatz dieser Saison kam, traf Stefan Beil kurz vor Schluss zum 1:4-Endstand.

VfB Weißwasser: Steven Knobel - Robert Balko, Tom Wiesner, Markus Radestock, Christopher Robel, Robert Bens, Eric Pötzsch (69. Arnold Hilski), Toni Seeber, Mariusz Kostek, Ben Pohling, Stefan Beil (89. Karsten Frischkorn).

SR: Alexander Gliesing (FSV Kemnitz). Tore: 0:1 Ben Pohling (51.); 0:2 Stefan Beil (56.); 0:3 Robert Bens (71./FE); 1:3 Gregorz Saficki (85./FE); 1:4 Stefan Beil (90.). Z: 43.