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FIFA lehnt Konsequenzen ab
Turnier-OK: Mutko-Sperre ohne Einfluss auf WM

Wurde lebenslang von Olympia ausgeschlossen: Cheforganisator Witali Mutko. Foto: Christian Charisius
Wurde lebenslang von Olympia ausgeschlossen: Cheforganisator Witali Mutko. Foto: Christian Charisius FOTO: Christian Charisius
Moskau. Wie die FIFA sieht auch das lokale russische Organisationskomitee (LOC) die Vorbereitungen auf die Fußball-WM durch das Doping-Urteil des IOC für russische Athleten und Funktionäre nicht beeinträchtigt. dpa

„Die Entscheidung des IOC hat keine Auswirkungen auf die Vorbereitungen für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018, da Russland und sein lokales Organisationskomitee gemeinsam mit der FIFA ihre Arbeit fortsetzen, um die bestmögliche Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen“, hieß es auf dpa-Anfrage aus Moskau.

Der Chef des WM-OK, Witali Mutko, war wegen seiner Verwicklung in das russische Staatsdoping vor den Winterspielen 2014 in Sotschi vom IOC lebenslang von Olympia ausgeschlossen worden. Die FIFA hatte bereits am 5. Dezember Konsequenzen für Mutko abgelehnt. Der stellvertretende russische Regierungschef soll demnach das Turnier vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 weiter verantwortlich organisieren.

Laut LOC wird die russische Nationalmannschaft bei der WM wie schon beim Confed Cup den gleichen Doping-Kontrollen unterzogen, wie alle anderen Teams auch.

IOC-Mitteilung - englisch

Mitteilung NOK Russland (Russ.)

IOC-Pressemitteilung zur bislang letzten Entscheidung im russischen Dopingskandal

Seite des IOC mit Pressemitteilungen

Link zum ersten Teil des McLaren-Reports

Link zum zweiten Teil des McLaren-Reports

Pressemitteilung des IOC zu den beiden Kommissionen

IOC-Pressemitteilung zu den russischen Startern in Sotschi

FIFA zum WM-Organisationskomitee

FIFA WM-Homepage