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Spremberg rasiert Guben II und ist trotzdem kaum noch zu retten

Der Spitzenreiter enteilt: Robert Kochan (l.) und der SV Werben entführten drei Punkte aus Branitz (Sven Höfig) und bauten ihren Vorsprung in der Tabelle auf drei Punkte aus.
Der Spitzenreiter enteilt: Robert Kochan (l.) und der SV Werben entführten drei Punkte aus Branitz (Sven Höfig) und bauten ihren Vorsprung in der Tabelle auf drei Punkte aus. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Einen wichtigen Schritt Richtung Kreisoberliga hat der SV Werben getätigt und seine Tabellenführung mit dem 2:0 beim Tabellenvierten Eiche Branitz ausgebaut. Verfolger Klein Gaglow ließ Federn beim 1:1 gegen Cottbus Ost. Jürgen Sünder

Im Keller feierte Spremberg ein deutliches 4:1, ist aber trotzdem noch weit weg vom Ligaverbleib.

Der BSV Cottbus Ost überraschte den Tabellenzweiten Klein Gaglow mit einem leidenschaftlichen Auftritt. So waren Torgelegenheiten Mangelware und es gab die gerechte Punkteteilung, die die Hausherren im Rennen um den Kreisoberliga-Aufstieg etwas zurückwirft. Gegen eine ganz schwache VfB-Reserve kam der TV 1861 Forst unterdessen zu einem ungefährdeten Sieg. Die Gäste entgingen dabei noch einem Debakel, weil die 61er nach teilweise schönen Ballpassagen in der Chancenverwertung arg sündigten.

In Spremberg lieferten sich die Blau-Weißen und die Gubener bis zum 1:0 ein wahres Fehlpassfestival. Mit der Führung im Rücken spielte BW ruhiger und kombinierte sich zu einer komfortablen Pausenführung, die nach dem Wechsel problemlos ins Ziel gebracht wurde. Im Spitzenspiel setzte sich Werben dank einer starken zweiten Halbzeit vor guter Kulisse in Branitz verdient durch. Bereits vor dem Wechsel bot der Spitzenreiter in einem temporeichen Spiel 30 gefällige Minuten, vergab aber zwei gute Möglichkeiten. Branitz kam dann besser ins Spiel, scheiterte jedoch am Außenpfosten.

In Drachhausen hätte der Kolkwitzer SV II schon vor der Pause alles klar machen können. Hoffnungen des SVD auf eine Steigerung nach dem Seitenwechsel erfüllten sich nicht. So war das 0:1 kurz nach Wiederanpfiff schon der Genickbruch, auch wenn die endgültige Entscheidung erst in der Schlussphase fiel. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit scheiterte derweil Burg II mit einem Strafstoß am Straupitzer Keeper (37.), ging dann aber zwei Minuten später doch in Führung. In der zweiten Spielhälfte drängten die Blau-Weißen auf den Ausgleich, der schließlich verdientermaßen auch gelang.

Vielerorts bereiteten Probleme mit dem Internet für das Spielformular Sorgen. In Haasow erfolgte der Anstoß deshalb 15 Minuten später. Beide Teams waren trotzdem nicht munterer und boten einen müden Kick. In diesem setzte sich Klinge aufgrund der größeren Anzahl von Torchancen letztlich verdient durch. Gahry ging gegen den TSV Cottbus früh in Führung und konterte den Ausgleich mit dem erneuten Vorsprung. Dieser wurde mit großer Einsatzbereitschaft erfolgreich verteidigt, wobei das in der Vorwoche fehlende Glück in einigen Szenen diesmal durchaus auf Seiten der Blau-Gelben war.