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Ruhlander Germanen fegen Askania weg

Im Nachholspiel am Karsamstag löste sich der Calauer Enrico Radnick (M.) von seinem Golßener Gegenspieler Mark Seifert (r.) und zog ab, allerdings ohne Erfolg.
Im Nachholspiel am Karsamstag löste sich der Calauer Enrico Radnick (M.) von seinem Golßener Gegenspieler Mark Seifert (r.) und zog ab, allerdings ohne Erfolg. FOTO: Roland Hottas
Fussball Kreisoberliga. Die größte Überraschung des Fußball-Osterwochenendes ist der 1:0-Sieg von Lok Calau gegen die Golßener gewesen. Damit sammelte die Mannschaft weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf. Das Lokalderby zwischen Schipkau und Ruhland endete indes mit einem klaren 3:0-Auswärtssieg der Germanen. Marco Kloss

Kreisoberliga. Lok Calau - 1885 Golßen 1:0 (1:0)

SR: Peter Wickfeld (Annahütte). Tor: 1:0 Markus Weise (2.). Z: 64.

Die Lok-Kicker legten einen Blitzstart hin und trafen nach einer Flanke von Christian Fischer durch Markus Weise per Kopf. Wenig geschockt zeigte sich der SV 1885 Golßen und hinterließ im ersten Durchgang den besseren Eindruck. Calau konnte sich in dieser Phase auf sein Glück und den sicheren Torhüter Robert Radnick verlassen. Im zweiten Durchgang wurden die Hausherren besser. Die Heimelf agierte mit einer sicheren Abwehr und konterte in der Hoffnung auf das zweite Tor. Die dabei aufkommenden Chancen wurden aber nicht genutzt. Die Mannschaft von Thomas Strangfeld überstand jedoch mit viel Kampf und hohem Laufaufwand die 90 Minuten und feierte einen verdienten Sieg. Mit dem dritten Spiel ohne Niederlage werden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt in Calau wieder wesentlich größer.

SV Askania Schipkau - SV Germania Ruhland 0:3 (0:1)

SR: Denny Tumlirsch (Calau). Tore: 0:1 Marcus Blüthgen (26.); 0:2 Ronny Thümmel (47.); 0:3 Marco Nitzsche (88./HE). Z: 102.

Beide Mannschaften kamen in der Anfangsphase zu guten Chancen und hätten in Führung gehen können. Die Askanen warteten mit einem Pfostenfreistoß von Tobias Bauer auf und hatten einige verheißungsvolle Möglichkeiten. Die Germanen mussten sich aber kein Bein ausreißen, um den Sieg in trockene Tücher zu bringen. Nach einem Volleykracher staubte Marcus Blüthgen zur Führung ab. Kurz nach der Pause nutzten die Gäste die Unordnung in der Schipkauer Hintermannschaft zum zweiten Treffer und der frühen Entscheidung. Die Schipkauer Angriffsbemühungen waren für Ruhland nur wenig problematisch. Schipkau sammelte in den letzten zehn Minuten noch fünf Verwarnungen. Der Handelfmeter kurz vor dem Ende war der Schlusspunkt in einer für die Ruhlander Germanen effektiven Partie.

BSV Chemie Schwarzheide - VfB Klettwitz 1:0 (1:0)

SR: Max Grasme (Lübbenau). Tore: 1:0 Manuel Röhrenbacher (42.). Rot: 92. Andreas Münch (Klettwitz). Gelb/Rot: 55. Tim Theiler (Klettwitz); 87. Benito Nolte (Klettwitz). Z: 80.

Im Abstiegskampf wollten beide Mannschaften unbedingt gewinnen. Die Gäste zeigten im ersten Durchgang eine gute Leistung und waren das optisch bessere Team. Gute Chancen und viele Zweikämpfe auf beiden Seiten sahen die Zuschauer am Seecampus. Schiedsrichter Max Grasme musste in dem hitzigen Derby insgesamt zwölf Gelbe, zwei Gelb-Rote und eine Rote Karte verteilen. Kurz vor der Pause sollten die Hausherren mit einem schönen Schlenzer aus 25 Metern in Führung gehen. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff verpassten sie das 2:0. Im zweiten Durchgang dominierte die Spannung mit vielen Zweikämpfen. Gute Chancen der Chemiker blieben aber ungenutzt. So hatte Christian Most im Eins-gegen-Eins die Riesenausgleichschance, bei der er aber am guten Torhüter Robert Hoffmann scheiterte.