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Ohne Erfolgschance im Spreewald

Landesklasse. Gegen den souveränen Tabellenführer aus Lübben hatte die Eintracht nie eine reelle Siegchance. Henry Streubel/hys1

Zwar verbuchten die Gäste die erste nennenswerte Möglichkeit, danach rollte aber eine Angriffswelle nach der anderen auf das Tor der Ostler. Doch die verteidigten stark und konnten zunächst den Ball vom eigenen Strafraum fernhalten.

Nach einem verlorenen Ball im Vorwärtsgang ging der Favorit in der 36. Minute durch Romano Lindner in Führung. Eintracht-Schlussmann Günther hatte hier keine Abwehrchance. Gerike besaß vor der Pause noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich, verfehlte aber deutlich das Tor. Es war eine gute erste Halbzeit der Eintracht, die sich gegen spielerisch und technisch klar bessere Gastgeber gut zur Wehr setzte.

Im zweiten Durchgang gab es das gleiche Bild. Die Grün-Weißen bestimmten das Spielgeschehen, die Ostler setzten aber immer wieder mit Kontern Nadelstiche und zeigten damit, dass auch die Spreewälder nicht unverwundbar sind. Aber der Druck der Gastgeber wurde immer stärker. Günther hielt mit starken Paraden die Eintracht aber weiter im Rennen. Erst ein 22-Meter-Distanzschuss von Philipp Hoffmann in der 76. Minute zum 2:0, ebenfalls unhaltbar, sorgte dann für die Entscheidung. Ein Kopfball von Christian Vogt auf die Latte im Anschluss an einen Eckball war jetzt noch die beste Möglichkeit der Gäste.

Mit dem Ergebnis kann die Eintracht dank einer hervorragenden kämpferischen Einstellung durchaus zufrieden sein. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass bei den Ostlern einige Stammkräfte fehlten. Ein großes Lob gab es auch vom Gegner, der bestätigte, dass es für ihn ein hartes Stück Arbeit war. Dem SV Grün-Weiß Lübben ist der Wiederaufstieg in die Landesliga wohl kaum noch zu nehmen. Die Spreewälder sind der Konkurrenz schon weit enteilt. Die Eintracht aus Lauchhammer kann mit dieser Niederlage indes leben und hält sich aufgrund ihrer guten Leistungen auch weiterhin verdient in der oberen Tabellenhälfte der Landesklasse Süd auf.