| 20:35 Uhr

Pokalschreck raus
Nürnberg nach Sieg bei Osnabrück im Achtelfinale

Der Osnabrücker Tim Danneberg (l) im Kampf um den Ball mit Club-Kapitän Hanno Behrens. Foto: Friso Gentsch
Der Osnabrücker Tim Danneberg (l) im Kampf um den Ball mit Club-Kapitän Hanno Behrens. Foto: Friso Gentsch FOTO: Friso Gentsch
Osnabrück. Der 1. FC Nürnberg hat in der 2. Runde des DFB-Pokals den Favoritenschreck VfL Osnabrück ausgeschaltet. Der Zweitligist gewann beim Tabellenletzten der 3. Liga mit 3:2 (1:1) zog durch Treffer von Mikael Ishak (38.), Tim Leibold (50.) und Enrico Valentini (72.) ins Achtelfinale ein. dpa

Für die Osnabrücker, die in der 1. Runde den Hamburger SV (3:1) aus dem Wettbewerb warfen, trafen Marcos Alvarez (4./Foulelfmeter) und Christian Groß (64.).

Aufregung gab es vor 13 557 Zuschauern an der Bremer Brücke bereits nach vier Minuten. Nach einem Trikothalten von Nürnbergs Patrick Kammerbauer an Jules Reimerink pfiff Schiedsrichter Bastian Dankert Elfmeter. VfL-Angreifer Alvarez ließ FCN-Schlussmann Thorsten Kirschbaum keine Abwehrchance und verwandelte sicher zum 1:0. Torschütze Alvarez hatte dazu Pech mit einem Lattenschuss (15.).

Der Dritte der 2. Bundesliga schlug in der 38. Minute zurück. FCN-Stürmer Ishak überwand Osnabrücks Keeper Marius Gersbeck mit einem Schuss ins lange Eck. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel sorgte Leibold nach einer Flanke von Valentini per Kopf für die Gäste-Führung.

Danach kämpfte sich das Team von Interimstrainer Daniel Thioune zurück ins Spiel. Erst parierte Kirschbaum einen Schuss von Reimerink glänzend (63.). Eine Minute später war der Nürnberger Torwart machtlos, nachdem VfL-Kapitän Christian Groß problemlos zum 2:2 einköpfen konnte. Mit einer schönen Einzelleistung schoss Valentini den Favoriten nach 72 Minuten doch noch ins Achtelfinale. Osnabrücks Furkan Zorba sah dazu in der 76. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte.

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