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Heynckes-Nachfolger
Neuer Trainer für die Bayern: Niko Kovac kommt aus Frankfurt

Trainer Niko Kovac wechselt von Frankfurt nach München. Foto: Peter Steffen
Trainer Niko Kovac wechselt von Frankfurt nach München. Foto: Peter Steffen FOTO: Peter Steffen
Frankfurt/Main. Niko Kovac wird nach -Informationen ab der kommenden Saison neuer Trainer des FC Bayern München. dpa

Niko Kovac wird neuer Trainer des FC Bayern München. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird der deutsche Rekordmeister den Chefcoach von Eintracht Frankfurt zur neuen Saison als Nachfolger von Jupp Heynckes verpflichten.

Die „Bild“-Zeitung, „Sport Bild“ und der „Kicker“ hatten den Wechsel bereits zuvor als perfekt vermeldet. Bislang hat sich noch keiner der beiden Vereine offiziell dazu geäußert. Die Eintracht verschob am Freitag aber kurzfristig eine Pressekonferenz mit Niko Kovac von 13.00 auf 15.00 Uhr, damit auch Sportvorstand Fredi Bobic daran teilnehmen und sich zu dem Thema äußern kann.

Mit der Verpflichtung von Kovac beenden die Bayern eine monatelange Trainersuche. Zunächst scheiterte ihr Versuch, den 72 Jahre alten Jupp Heynckes zum Weitermachen zu überreden. Vor drei Wochen sagte auch der frühere Dortmunder Trainer Thomas Tuchel den Münchenern ab.

Im Vergleich zu weiteren Kandidaten wie Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig oder Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim sprechen aber vor allem drei Faktoren für die Verpflichtung von Kovac: Der Frankfurter Trainer ist verfügbar, weil nach einem Bericht des „Kicker“ in seinem noch bis 2019 laufenden Vertrag mit der Eintracht eine Ausstiegsklausel für den Wechsel nach München verankert ist.

Kovac kennt den FC Bayern sehr gut, weil er von 2001 bis 2003 selbst für den deutschen Rekordmeister spielte. Und er ist international erfahren, weil er die kroatische Nationalmannschaft 2014 zur Weltmeisterschaft in Brasilien führte.

In Frankfurt arbeitet Kovac seit dem 8. März 2016 mit großem Erfolg. Zunächst führte er die Eintracht in zwei Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg zum Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga. In den vergangenen zwei Jahren formte er aus einem Abstiegskandidaten einen Champions-League-Anwärter. Zudem könnte er die Hessen in der nächsten Woche zum zweiten Mal nacheinander ins DFB-Pokalfinale führen. Möglicher Gegner dort: der FC Bayern München.

Zur Person Niko Kovac

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