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| 18:06 Uhr

Milliarden-Angebot an die Fifa
Klub-WM könnte den Confed Cup ersetzen

Zürich . Fifa-Präsident Gianni Infantino macht Ernst: Der Boss des Fußball-Weltverbandes will zeitnah mit den sechs Präsidenten der Kontinentalverbände das ominöse 25-Milliarden-Dollar-Angebot diskutieren und für Mitte Mai eine außerordentliche Sitzung des Fifa-Councils einberufen. Dies berichten die "New York Times" und die "BBC".

Fifa-Präsident Gianni Infantino macht Ernst: Der Boss des Fußball-Weltverbandes will zeitnah mit den sechs Präsidenten der Kontinentalverbände das ominöse 25-Milliarden-Dollar-Angebot diskutieren und für Mitte Mai eine außerordentliche Sitzung des Fifa-Councils einberufen. Dies berichten die "New York Times" und die "BBC".

Bekannt ist bislang lediglich, dass Infantino das Council im März über ein Bieter-Konsortium informiert hatte, das bereit sei, die Summe für eine reformierte Klub-WM und eine noch einzuführende, globale Nations League zu bezahlen. Details gab Infantino mit dem Hinweis auf eine Verschwiegenheitsklausel aber nicht preis. Die "New York Times" schrieb von 60 Tagen Bedenkzeit über das Angebot.

Die BBC zitiert eine der Fifa nahestehende Quelle, die von "bislang sehr vielversprechenden Diskussionen" spricht. Laut der Nachrichtenagentur AFP soll die neue Klub-WM den Confed Cup ersetzen. Sie soll, wie der Confed Cup bisher, immer im Jahr vor der WM-Endrunde ausgetragen werden. Die Klub-WM soll 18 Tage dauern, alle sechs Konföderationen sollen Teilnehmer stellen. Zuletzt hatten Vereinsvertreter den ausufernden Terminkalender kritisiert.

Beschlossen ist unterdessen längst, dass die WM 2026 mit 48 Mannschaften ausgetragen wird. Den Berichten zufolge könnte das "Mammut-Turnier" allerdings schon 2022 in Katar seine Premiere feiern. In einem ersten Schritt sollen hierfür die Teilnehmer des Fifa-Kongresses im Juni in Moskau über eine Machbarkeitsstudie abstimmen. Mit dieser soll evaluiert werden, ob Katar in der Lage wäre, ein Turnier mit 48 Teams zu stemmen.

(sid)