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| 02:45 Uhr

Lübben/Luckau holt sich ersten Pokal der 44. Briesker Hallenserie

In Senftenberg unschlagbar: die A-Jugendlichen der SpG TSG Lübben/Rot-Weiß Luckau.
In Senftenberg unschlagbar: die A-Jugendlichen der SpG TSG Lübben/Rot-Weiß Luckau. FOTO: Marco Kloss/mkl1
Senftenberg. Zum Auftakt der 44. Hallenturnierserie des FSV Brieske/Senftenberg eröffneten die A-Jugendlichen des Vereins mit Gästen aus Brandenburg und Sachsen das Kunstrasenfeld in der Niederlausitzhalle, welches innerhalb gut einer Woche wieder durch zahlreiche ehrenamtliche Kräfte, umrandet von Bande und Tribünen, aufgestellt wurde. Marco Kloss

Gruppe 1: Die favorisierten Landesklasse-Kicker der SpG TSG Lübben/Rot-Weiß Luckau gaben sich in der Gruppenphase keine Blöße und zogen souverän mit 16:0 Toren und drei Siegen in das Halbfinale ein. Dank des besseren Torverhältnisses behielt die Spielgemeinschaft Askania Schipkau/Senftenberger FC 08 den zweiten Platz vor dem VfB Cottbus. Da sich beide Mannschaften im direkten Vergleich mit einem Remis trennten, war der 6:0-Sieg der SpG gegen Altdöbern entscheidend. Die Lila-Weißen SSV-Kicker blieben mit einem eigenen Treffer bei 19 Gegentoren ohne Chance.

Gruppe 2: Zum Auftakt machte es der Gastgeber sehr spannend und lag gegen Hoyerswerda schnell mit 0:3 im Hintertreffen. Dank einer Energieleistung drehte der Knappennachwuchs die Partie aber noch auf 4:3 und ging damit auch am Ende als Tabellenführer in das Habfinale vor den Gästen aus Sachsen. Lok Calau gewann gegen den SV Großräschen, musste sich aber gegen die beiden Erstplatzierten geschlagen geben und musste mit Rang drei vorliebnehmen. Dem Nachwuchs aus der IBA-Stadt blieb nur Rang vier.

Halbfinale 1: SG Schipkau/SFC 08 - FSV Brieske/Senftenberg 2:3 (nach 10-Meter-Schießen). Francisco Schulze brachte den Nachwuchs der Knappen schnell in Führung und bis in die Schlusssekunde hielt dieser Vorsprung. Nino Köhler glich dann aber doch noch aus und das Strafstoßschießen musste entscheiden. Hier waren die Knappen mit zwei Treffern erfolgreich und zogen in das Finale ein.

Halbfinale 2: SpG Lübben/Luckau - Hoyerwerdaer FC 4:0. Ohne etwas anbrennen zu lassen, zeigte die Spielgemeinschaft ihre Spielstärke und zog auch in der Höhe verdient in das Finale ein.

Platzierungsspiele: Im Spiel um Platz sieben setzte sich der SV Großräschen gegen den SSV Altdöbern mit 2:1 durch und der VfB Cottbus jubelte über das 3:2 gegen Lok Calau im Spiel um Platz fünf. Der Hoyerswerdaer FC unterlag im Spiel um Platz drei der SG Schipkau/Senftenberg 0:3 und so hatten die Sachsen auch ihr zweites K.o.-Spiel verloren.

Finale: Im Finale zeigten die Gäste von der SpG TSG Lübben/Rot-Weiß Luckau, immerhin aktueller Spitzenreiter der Landesklasse Süd, dass sie weiterhin große Freude am Hallenfußball hatten. Sie profitierten zudem von Undiszipliniertheiten der Gastgeber und gewannen klar mit 2:0. Damit durften sie verdient den Pokal aus den Händen von Turniernamensgeber Patrick Paulick, Inhaber von ProjektOne, entgegennehmen.

Die Schiedsrichter Benjamin Buttenstedt und Thomas Baumann hatten mit den sprachfreudigen Jungerwachsenen keine Probleme. Die Einzelwertungen verteilen sich auf drei Mannschaften: Leon Schmidt (VfB Cottbus) wurde bester Torhüter, Paul Amsel (Hoyerswerdaer FC) war bester Spieler und Robert Menzlow (SpG TSG Lübben/Rot-Weiß Luckau) schoss sich mit sechs Treffern an die Spitze der Torjägerwertung.