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Lok Falkenberg bleibt im Formtief

Der starken VfB-Elf hatte die Lok nichts entgegenzusetzen. Hier verliert Falkenbergs Eigentorschütze Simon Dietrich (Mitte) die Kugel.
Der starken VfB-Elf hatte die Lok nichts entgegenzusetzen. Hier verliert Falkenbergs Eigentorschütze Simon Dietrich (Mitte) die Kugel. FOTO: dmu
FUSSBALL Kreisoberliga. Hertha Finsterwalde hatte in Vetschau die Überraschung des Spieltages auf dem Fuß, musste sich aber dem Tabellenführer in der Nachspielzeit geschlagen geben. Falkenberg hatte gegen Hohenleipisch II dagegen keine echte Chance. Groß Beuchow klettert nach dem nächsten Sieg auf Platz drei der Rückrundentabelle. Der FC Schradenland und die SpVgg Finsterwalde feierten souveräne Heimdreier. Im Tabellenkeller kamen Schwarzheide, Schipkau und Groß Leuthen zu Punktgewinnen. Marco Kloss

ESV Lok Falkenberg - VfB Hohenleipisch 1912 II 0:3 (0:1)

SR: Steffen Marx (Senftenberg). Tore: 0:1 Simon Dietrich (35./ET); 0:2 Steffen Fischer (69.); 0:3 Michael Roigk (85.). Z: 56.

Der Beginn der Partie verlief ohne große Chancen im Mittelfeld. Beide Mannschaften benötigten etwas Zeit, um in Tritt zu kommen. Hohenleipisch wurde dann besser und kam mit Ecken ins Spiel. Eine dieser Ecken köpfte der Falkenberger Simon Dietrich in das eigene Tor. Im zweiten Abschnitt verpufften die Angriffsversuche von Lok früh. Hohenleipisch hatte wenig Mühe, Ordnung in der Partie zu halten. Im Verlauf der zweiten Halbzeit bauten die Gäste das Ergebnis noch aus. Steffen Fischer nutzte einen abgeprallten Ball zur Vorentscheidung. Michael Roigk traf nach einem Solo zum Endstand.

Blau-Weiß Vetschau - SV Hertha Finsterwalde 4:2 (1:0)

SR: Marko Kuba (Calau). Tore: 1:0 Eduard Gutar (22.); 1:1 Thomas Müller (67.); 1:2 Oliver Kulscher (71.); 2:2 Eduard Gutar (72.); 3:2, 4:2 Sven Konzack (90., 90.+2). Z: 92.

Spitzenreiter Vetschau hat in den Schlussminuten buchstäblich den Kopf aus der Schlinge gezogen. Nach der Führung im ersten Abschnitt nahm die Konzentration beim Tabellenführer im zweiten Abschnitt spürbar ab. Nach individuellen Fehlern gelang den Herthanern, die stark ersatzgeschwächt anreisten, die 1:2-Führung. Dieser Vorsprung hielt aber nur kurz, denn der böige Wind begünstigte den Ausgleich von Eduard Gutar. Die Chance zum möglichen 2:3 vergaben die Gäste nach einem Konter. Sie mussten in der 90. Minute sogar das 3:2 von Vetschau hinnehmen. Den Ausgleich in der Nachspielzeit verpasste Patrick Schmidt nur um Zentimeter. Den Endstand besorgte Konzack per Freistoß.

SpVgg Finsterwalde - SV Eintracht Ortrand 4:1 (3:0)

SR: Heiko Peisker (Golßen). Tore: 1:0 Enrico Kamenz (12.); 2:0 Christoph Kowalewski (38.); 3:0, 4:0 Jens Rösler (45., 68.); 4:1 Michael Mann (73.). Z: 93.

Im Duell der beiden Tabellennachbarn agierte die SpVgg von Beginn an offensiv gegen ersatzgeschwächte Ortrander. Nach einer Ecke gingen die Hausherren verdient in Führung. Wenig geschockt spielte nun auch die Eintracht offensiv mit. Die sich bietenden Konterchancen nutzte die Spielvereinigung freistehend zum 2:0. Die Gäste verschossen kurz darauf noch einen Elfmeter und mussten vor der Pause das 3:0 hinnehmen. Das 4:0 vom Strafstoßpunkt verhinderte der Ortrander Torhüter mit einer Parade. Kurz darauf war es Jens Rösler, der mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 traf. Ortrand gab sich aber nie auf und kam durch Michael Mann zum Ehrentor, als Torhüter Thamm einen Fernschuss nicht festhalten konnte.

FC Schradenland - VfB Klettwitz 4:0 (2:0)

SR: Maik Rademacher (Calau). Tore: 1:0 Rick Gehre (1.); 2:0 Rene Weise (15.); 3:0 Cornel Fritzsch (69.); 4:0 Tobias Thieme (83.). Z: 175.

Der FCS wollte den ersten Dreier im Jahr 2015 und hatte einen Auftakt nach Maß. Eine Flanke von Daniel Baum köpfte Rick Gehre nach wenigen Sekunden zur Führung ins Tor. Der VfB Klettwitz blieb komplett in die Defensive gedrängt und Rene Weise traf aus 25 Metern zum 2:0. Weitere Chancen blieben ungenutzt, sodass es erst nach Einwechslungen der Youngster zum 3:0 kam. Tobias Thieme besorgte den Endstand gegen sich jederzeit fair wehrende Gegner vom VfB Klettwitz. Für den VfB Klettwitz gilt es nun in den letzten Spielen, sich anständig aus der Kreisoberliga zu verabschieden.

SV Germania Ruhland - FSV Groß Leuthen/Gröditsch 3:3 (1:0)

SR: Robert Fränzel (Senftenberg). Tore: 1:0 Ronny Thümmel (18.); 2:0 Nico Osojca (63.); 2:1 Sebastian Milke (66.); 3:1 Marco Nitzsche (74.); 3:2 Martin Baschin (77.); 3:3 Sebastian Milke (78). Gelb-Rot: Marko Cusig (Leuthen/81.). Z: 60.

In einer zerfahrenen ersten Halbzeit ging Germania Ruhland nach einer Ecke in Führung. Die große Ausgleichschance verpassten die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff. Zu Beginn des zweiten Abschnitts vergaben die Hausherren beste Chancen zur Vorentscheidung und hofften nach dem 2:0 auf den erlösenden Treffer. Die Gäste wollten aber nicht ohne Punkte abreisen und kamen kurz darauf zum Anschlusstreffer. Auch nach dem 3:1 für Ruhland gab sich der FSV nicht auf. Binnen zwei Minuten kam Groß Leuthen zum Ausgleich gegen geschockte Germanen, die einen Sieg fest eingeplant hatten.

SV Askania Schipkau - BSG Chemie Schwarzheide 1:1 (1:0)

SR: Sven Grogorick (Vetschau). Tore: 1:0 Sven Lorenz (25.); 1:1 Robert Keil (62.). Z: 110.

Askania hatte den besseren Beginn. Mit einem Seitfallzieher erzielte Sven Lorenz die Führung gegen schwache Chemiker. Im zweiten Abschnitt kam Schwarzheide besser ins Spiel. Der eingewechselte Robert Keil traf nach einem Solo zum 1:1-Ausgleich. Beide Mannschaften spielten nun auf Sieg, Tore fielen aber keine mehr. Beide Teams haderten nach dem Vergleich mit dem Remis, da es keiner Seite hilft.

Senftenberger FC - SV 1885 Golßen 4:0 (2:0)

SR: Nico Birnbaum (Elsterwerda). Tore: 1:0, 2:0 Maik Sztopka (8., 35.); 3:0 Göran Seemann (84./FE); 4:0 Toni Malinski (89.). Z: 75.

Von den Gästen war über 90 Minuten zu wenig in der Offensive zu sehen. Mit zwei schönen Toren vor der Pause stellten die Hausherren die Weichen auf Sieg. In Hälfte zwei verwaltete die Heimelf das Ergebnis. Durch einen Elfmeter, den der Schiedsrichter nach dem Spiel allen erklären musste, erhöhten die Senftenberger in der 84. Minute auf 3:0. Kurz vor dem Abpfiff sorgte FC-Abwehrchef Toni Malinski für den 4:0-Endstand.

Grün-Weiß Groß Beuchow - 1. SV Lok Calau 4:1 (0:1)

SR: Gerd Werner (Finsterwalde). Tore: 0:1 Markus Weise (34.); 1:1, 2:1 Christoph Vanecek (55., 73.); 3:1, 4:1 Marco Köllner (75., 88./FE). Z: 124.

Die Partie begann verhalten und mit viel Abtasten der beiden Mannschaften. Calaus Markus Weise sorgte für die erste Chance, konnte dabei aber Torwart Romano Steinberg nicht überraschen. In Minute 34 war es aber soweit und Markus Weise bewies seine gute Form der letzten Wochen mit dem Führungstreffer. Nach dem Ausgleich von Christoph Vanecek, der per Flugkopfball traf, konnte dieser auch das 2:1 erzielen. Wieder war der Angreifer per Kopf erfolgreich. Aus einem Fallrückzieher in der eigenen Hälfte resultierte der Angriff zum 3:1 und mit einem Handelfmeter sorgte Marco Köllner mit seinem zweiten Tor für das 4:1.