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| 02:32 Uhr

Lok Calau sichert sich die Kreisoberliga

Der Ragower Keeper Steffen Taetzel (r.) baut sich vor Phillip Schreiber (M.) auf, um ein weiteres Tor zu verhindern.
Der Ragower Keeper Steffen Taetzel (r.) baut sich vor Phillip Schreiber (M.) auf, um ein weiteres Tor zu verhindern. FOTO: Roland Hottas/rhl1
Kreisliga. Die letzte Entscheidung ist am letzten Spieltag gefallen. Lok Calau hat sich mit einem 2:0-Heimsieg über Wudritz Ragow den Aufstieg in die neue Kreisoberliga gesichert. Die SG Gießmannsdorf spielt in der kommenden Saison dagegen weiter in der Kreisliga Spreewald. Günter Thost

SG Gießmannsdorf - SG Grün-Weiß Groß Beuchow 2:7 (1:5)

SR: Manfred Haarich (Lübben). Tore: 1:0 Maik Döring (3.); 1:1 Philipp Konrad (5.); 1:2 Marco Köllner (12.); 1:3 Stefan Müller (15.); 1:4 Marco Köllner (16.); 1:5, 1:6, 1:7 Philipp Konrad (45.+1, 47., 63.); 2:7 Maik Döring (72.).

In einer intensiv geführten Partie musste Gießmannsdorf zum Abschluss der Saison eine deutliche Heimniederlage einstecken. Nach dem frühen Führungstreffer der Hausherren starteten die Beuchower ihr Angriffskarussell und die SG-Abwehr hatte immer wieder das Nachsehen. Der Sieg der Gäste war auch in der Höhe jederzeit verdient.

1. SV Lok Calau - SV Wudritz Ragow 2:0 (2:0)

SR: Heiko Peisker (Golßen). Tore: 1:0 Daniel Steinert (5.); 2:0 Enrico Radnick (6.).

Unpünktliche Zuschauer verpassten in Calau schon die beiden wichtigsten Höhepunkte der Partie. Ragow begann zwar unerschrocken, doch mitten in die anfängliche Offensive der Gäste inszenierte die Lok-Mannschaft eine blitzsaubere Angriffsaktion. Daniel Steinert bekam nach fünf Minuten aus dem Mittelfeld heraus von Kapitän Christian Fischer den Ball durchgesteckt und ließ dem Wudritzer Schlussmann aus halbrechter Position per Flachschuss ins lange Eck keine Chance. Calau legte sofort nach, denn Enrico Radnick traf von der Strafraumgrenze genau ins linke Dreiangel. Danach war bei den Gastgebern der Spielfaden weg. Calau hatte Glück, dass Ragow zwei Großchancen leichtfertig vergab. In der zweiten Hälfte boten beide Mannschaften größtenteils nur noch Sommerfußball. Spannend wurde es nur, wenn einer der zahlreichen Fehlpässe beim Gegner landete und dieser zum Gegenangriff ansetzte. Es blieb beim mageren Arbeitssieg des Gastgebers.

TSV Missen - SV Calau 3:0 (1:0)

SR: Mike Guttke (Lübben). Tore: 1:0 Karsten Handro (35.); 2:0 Tony Mudrick (72.); 3:0 Gordon Handt (75./FE).

Zum Abschluss der Saison sahen die Zuschauer in Missen ein spielerisch ausgeglichenes Derby. Calau vergab zunächst die mögliche Führung, der Missener Torwart parierte einen Strafstoß. Kurz danach traf Karsten Handro mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern zum 1:0 für Missen. In der 42. Minute machte es der Calauer Keeper seinem Kollegen nach, als er ebenfalls einen Strafstoß hielt. Nach der Pause versuchten die Gäste mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, agierten im Abschluss aber zu inkonsequent. Tony Mudrick schaffte in der 72. Minute im Nachschuss den zweiten Missener Treffer. Drei Minuten später zeigte der sicher amtierende Referee Mike Guttke nach einem Handspiel im Calauer Strafraum erneut auf den Punkt. Diesmal kam es zum direkten Duell Keeper gegen Keeper, der Missener behielt die Oberhand und die Partie war entschieden.

Eintracht Wittmannsdorf - SV Schwarz-Gelb Boblitz 1:1 (0:0)

SR: Benjamin Kaiser (Lübben). Tore: 0:1 Felix Kullick (56.); 1:1 Patrick Ternick (61.).

Die Abwehrreihen boten den Angreifern viele Räume und nur die guten Keeper verhinderten den Torschrei in der ersten Hälfte. Das setzte sich nach der Pause fort, nur dass der Boblitzer Felix Kullick in der 56. Minute einen Wittmannsdorfer Abwehrfehler zur Gäste-Führung nutzte. Fünf Minuten später war es Patrick Ternick vorbehalten, seine Chance zum insgesamt gerechten Remis zu verwandeln.

FSV Rot-Weiß Luckau II - TSG Lübbenau 1:4 (0:1)

SR: Mike Rademacher (Calau). Tore: 0:1 Randy Schröder (43.); 0:2 David Lux (51.); 1:2 Matthias Zielke (56.); 1:3 Max Grasme (70.); 1:4 Marcel Rusch (89.).

In einem recht schwachen, aber sehr fairen Kreisligaspiel verließ Lübbenau als verdienter Sieger den Platz. Die Luckauer nutzten im Angriff die größten Chancen nicht, stattdessen öffneten sie in der Abwehr mit katastrophalen Fehlern dem Gegner den Weg zum klaren Sieg.

FSV Groß Leuthen/Gröditsch - SV 1885 Golßen II 4:2 (0:0)

SR: Jens Godlinski (Märkische Heide). Tore: 0:1 Tony Reichert (52.); 1:1 Steven Feller (67.); 1:2 Tony Reichert (68.); 2:2; 3:2 Martin Baschin (79.; 81.); 4:2 Markus Riehn (85.).

Groß Leuthen/Gröditsch war von Beginn an klar feldüberlegen, vergab aber seine Möglichkeiten kläglich. So blieb es bei der torlosen ersten Hälfte. Als Golßens Reserve nach der Pause mit den nahezu einzigen Möglichkeiten im Spiel zweimal in Führung ging, schien sich dies zu rächen. Mit drei Kopfballtoren in der Schlussphase drehte der Gastgeber aber noch die Partie zu seinen Gunsten.

GW Lübben II - Alem. Altdöbern 0:5 (0:2)

SR: Andy Schmidt (Lübben). Tore: 0:1 Maik Becker (11. FE); 0:2 Steve Römer (20.); 0:3 Maik Becker (60.); 0:4 Kevin Städter (63. ET); 0:5 Maik Becker (81.).