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Krieschows Topscorer Andy Hebler überlistet seinen Sonderbewacher

Dank Torjäger Andy Hebler haben die Krieschower in Sachsenhausen den fünften Sieg im sechsten Punktspiel verbucht und stehen mit nur einem Punkt Rückstand auf die Spitze weiterhin auf Rang zwei der Tabelle. Indes wurde der Spielrhythmus des BSV durch die kurzfristige Absage des SV Falkensee erneut unterbrochen. rsm1

TuS Sachsenhausen - VfB Krieschow 0:1 (0:1). Die Sachsenhausener versuchten mit einer Fünferabwehrkette, in welcher ein Akteur als Sonderbewacher für VfB-Torjäger Andy Hebler fungierte, den Aktionsradius des Krieschower Angriffs einzuschränken. Beide Kontrahenten waren bemüht, Druck aufzubauen. Doch den mehrfach guten Ansätzen fehlte der zwingende Abschluss. Ein Kopfball der TuS-Elf durch Kordecki (25.) strich weit über den Kasten, wie auch ein 18-Meter-Schuss von Krieschows Martin Dahm (30.). Letzterer leitete, mit einem präzisen Pass in die Schnittstelle der Abwehr, die entscheidende Situation des Spiels ein. Ralf Pehla nahm den Ball an und verlängerte ihn per scharfer, flacher Eingabe in die Strafraummitte weiter, wo Hebler optimal bereitstand und clever zu seinem fünften Tor im vierten Einsatz vollendete. Nach der Pause kamen die Sachsenhausener mit neuem Elan aus der Kabine, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. Dellenue (67.) traf mit einem Schuss lediglich das Außennetz. Der VfB ließ ansonsten wenig zu. Auf das TuS-Konzept, überwiegend mit langen Bällen zu versuchen, zum Erfolg zu kommen, hatte sich die VfB-Abwehr um ihren kopfballstarken Cheforganisator Fabian Lieschka bestens eingestellt. Als bei einem Konter Hebler seinen Bewachern davonlief, konnte er von TuS-Routinier Pilz nur auf Kosten eines Fouls, welches ihm die Ampelkarte einbrachte, gestoppt werden. Hebler traf mit einem 25-Meter-Freistoß das Außennetz und weiteren guten Kontern des VfB fehlte nur der finale Abschluss. Einschließlich fünfminütiger Nachspielzeit wurde der verdiente Sieg gesichert.

Breesener SV Guben Nord - SV Falkensee-Finkenkrug. Erst am Samstagvormittag erreichte die Breesener Führung die Nachricht des Staffelleiters, dass die für 15 Uhr an der Baumschule angesetzte Partie gegen Falkensee ausfallen muss. Dass nur sechs Spieler des BBL-Kaders der Randberliner sich zum Abfahrtermin am Bus eingefunden hätten, begründete die Absage. BSV-Präsident Jens-Uwe Kellberg: "Für die immerhin höchste Landesspielklasse ist dieser Vorfall unwürdig und für uns nicht akzeptabel. Wir hätten lieber, allein schon um im Spielrhythmus zu bleiben, die Punkte auf dem grünen Rasen als am grünen Tisch gebucht." Wie er geht auch Abteilungsleiter Roland Kunzke davon aus, dass wie üblich praktiziert die Punkte den Gubenern zugesprochen werden - wie auch das Heimrecht im Rückspiel.