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Kreisstädter gehen erholt ins Derby

Der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich im Hinspiel im November beflügelte die Herzberger. Hier versucht Friedersdorfs Ronny Müller entscheidend zu stören. Am Ende sind die Kreisstädter trotzdem mit 1:5 baden gegangen. Am Samstag werden die Karten neu gemischt.
Der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich im Hinspiel im November beflügelte die Herzberger. Hier versucht Friedersdorfs Ronny Müller entscheidend zu stören. Am Ende sind die Kreisstädter trotzdem mit 1:5 baden gegangen. Am Samstag werden die Karten neu gemischt. FOTO: Veit Rösler/vrs1
Wochenend-Vorschau. Derby-Fieber in Herzberg: der VfB empfängt die SG Friedersdorf und möchte gern dem nächsten Favoriten ein Bein stellen. Der Sprung ins Tabellenmittelfeld winkt. Der FC Bad Liebenwerda reist nach Spremberg und könnte sich mit einem Dreier aus der Abstiegszone befreien. Der Aufsteiger aus Schlieben ist in Drebkau zu Gast. In der Brandenburgliga muss der VfB Hohenleipisch beim Breesener SV Guben Nord antreten. Martin Exner / fte1 men1 men1 men1 mkl

BRANDENBURGLIGA BSV Guben-Nord (9.) - VfB Hohenleipisch 1912 (7.). Die routinierten Breesener empfangen die in ihrem zweiten Brandenburgliga-Jahr befindliche VfB-Elf, die erneut ordentlich gefordert sein wird. Mit einem klaren Sieg würde der BSV an den Hohenleipischern vorbei ziehen, was Motivation genug sein dürfte. Allerdings können die Gäste mit dem bisherigen Rückrundenverlauf zufrieden sein und werden es den Blau-Gelben möglichst schwer machen. In diesem stets engen und wohl auch diesmal wieder kämpferisch zu erwartendem Duell spielt die Tabellenposition keine Rolle und scheint der Ausgang durchaus offen, wobei die Platzherren auch ihre Heimbilanz aufbessern wollen, während der VfB sicher auf Zählbares aus sein dürfte.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

LANDESKLASSE SÜD SV Einheit Drebkau (8.) - TSV 1878 Schlieben (4.). Nachdem der TSV am vergangenen Spieltag dem Favoriten aus Großräschen einen Punkt abluchsen konnte, geht es für die Schwarz-Gelben an diesem Wochenende zum Auswärtsspiel nach Drebkau. Der SV Einheit rangiert mit 28 Zählern im gesicherten Mittelfeld. Mit nur 27 Treffern gehören die Platzherren jedoch zu den schwächsten Teams der Liga. Die Gäste trafen bereits 46 Mal ins gegnerische Gehäuse und werden sicher auch in Drebkau alles daran setzen, weitere Tore zu erzielen. Die Zielstellung des Aufsteigers ist ganz klar: Die Mannschaft will auch nach diesem Spieltag erster Verfolger des Spitzentrios bleiben.

VfB Herzberg 68 (12.) - SG Friedersdorf (2.). Für Herzberg ist dieses Derby ein immens wichtiges. Mit einem Dreier winkt der Sprung ins Mittelfeld der Landesklasse. Am vergangenen Wochenende hatte der VfB spielfrei. Zuvor gelang den Kreisstädtern ein sensationeller Erfolg in Großräschen. Dementsprechend motiviert und erholt können die Gastgeber in diese Begegnung einsteigen. Für die SG-Kicker geht es nach den Entwicklungen der letzten Zeit nicht mehr um besonders viel. Der zweite Tabellenplatz scheint nach einer starken Rückrunde so gut wie sicher, der Spitzenplatz ist hingegen nur noch theoretisch erreichbar. Demnach kann die SGF frei aufspielen. Die Voraussetzungen für einen spannenden und hochklassigen Schlagabtausch sind also gegeben.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

SC Spremberg 1896 (10.) - FC Bad Liebenwerda (13.). Der FC trifft in einem echten Sechs-Punkte-Spiel auswärts auf den SC Spremberg. Für beide Mannschaften geht es noch um den Klassenerhalt. Während der Gastgeber nicht nur ein Spiel weniger absolviert, sondern auch drei Punkte mehr auf seinem Konto hat, finden sich die Gäste aktuell auf dem drittletzten Platz wieder. Bislang sammelte Bad Liebenwerda ganze 24 Zähler. Zum Vergleich: So viele Punkte hatten die Rot-Weißen in der vergangenen Spielzeit nach acht Begegnungen und führten damals die Liga ohne einen einzigen Punktverlust souverän an. Die laufende Serie gestaltet sich vergleichsweise unverhältnismäßig schwieriger. Der Abstiegskampf hält Einzug in der Kurstadt. Mit einem Auswärtstriumph könnte der Anschluss an die vorderen Ränge hergestellt werden.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

KREISOBERLIGA Bereits am Freitag treffen der VfB Hohenleipisch II und Germania Ruhland aufeinander. Die Germanen wollen versuchen, den Abstand auf den VfB auf sechs Punkte zu verringern und hoffen noch auf Platz zwei in der Endabrechnung. Eintracht Ortrand hat nach der knappen Pleite in der Vorwoche Groß Beuchow zu Gast. Bei den erstarkten Lok-Kickern aus Calau ist der Senftenberger FC nach dem knappen Hinspiel gewarnt. Für Klettwitz steht bei Groß Leuthen der nächste Abstiegskrimi auf dem Spielplan. Für Schipkau gilt ebenfalls nur volle Attacke. Ein Dreier muss gegen Falkenberg her, um das Abstiegsgespenst zu verscheuchen. Hertha Finsterwalde empfängt den FC Schradenland. Die SpVgg Finsterwalde muss in Golßen ran.