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Eintracht-Sportvorstand
Kovac-Wechsel: Frankfurt kritisiert Bayern als „respektlos“

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic ist über die Vorgehensweise des FC Bayern beim Kovac-Wechsel verstimmt. Foto: Marijan Murat
Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic ist über die Vorgehensweise des FC Bayern beim Kovac-Wechsel verstimmt. Foto: Marijan Murat FOTO: Marijan Murat
Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurt ist sehr verärgert über die Vorgehensweise von Bayern München bei der Veröffentlichung der Verpflichtung von Niko Kovac als Trainer. dpa

„Wir haben viele wichtige Spiele in den nächsten Wochen und wir haben uns zuletzt sehr viel erarbeitet“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. „Deshalb ist dieser Zeitpunkt für uns kein glücklicher. Dass Informationen so durchsickern, ist sehr ärgerlich, sehr unprofessionell und sehr respektlos.“ Das seien Dinge, die er „so unter Kollegen in der Bundesliga noch nicht erlebt habe“.

Eintracht-Chefcoach Kovac ist nach seiner Aussage erst am 12. April vom Bundesliga-Konkurrenten FC Bayern kontaktiert worden. „Das hat mich schlagartig getroffen“, sagte der 46-Jährige, der wochenlang jeglichen Kontakt nach München abgestritten hatte. „Es ist ein Tag gewesen, den ich noch nie erlebt habe. Ich habe einen Anruf und auch ein Vertragsangebot bekommen“, sagte Kovac. „Das habe ich angenommen.“ Er soll beim FC Bayern einen Dreijahresvertrag bekommen. Mit ihm wird sein Bruder und Trainerassistent Robert Kovac nach München wechseln.

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