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Knappensee-Adler gewinnen Sieben-Tore-Spektakel in Königswartha

Mouaz Zrik (l.) hat beim HFC-Sieg das goldene Tor gemacht.
Mouaz Zrik (l.) hat beim HFC-Sieg das goldene Tor gemacht. FOTO: wml1
Die Top 3 der Kreisliga setzt sich immer weiter von ihren Verfolgern ab. Die SpVgg Knappensee verteidigte mit einem knappen Sieg in Königswartha den Platz an der Sonne, gefolgt von Zeißigs Zweiter und dem SV Radibor, die sich in der siebten Runde ebenso über jeweils drei Punkte freuen konnten. Werner Müller/wml1

SV Blau-Weiß Neschwitz - SV Laubusch 2:2 (0:0). Laubusch kam besser ins Spiel und war technisch klar besser, hatte aber nur wenige Chancen. Die zweite Halbzeit ging Neschwitz etwas engagierter an, aber das Spiel wurde ruppiger. Durch zwei grobe Abwehrfehler kam es in der 58. Minute durch Ronny Wünsche zum 1:0 und durch Stefan Fuhrich in der 70. Minute zum 2:0 für Neschwitz. Zwischenzeitlich hatte Dennis Wagner Gelb-Rot (60.) erhalten und damit die Laubuscher dezimiert. Und dennoch: Innerhalb von zwei Minuten (75. und 77.) gab es gleich zwei Elfmeter für die Laubuscher und Marco Schneider konnte so vom Punkt noch das Remis erkämpfen.

LSV Bluno - SV Straßgräbchen 1:2 (1:2). Straßgräbchen begann energisch. In der 21. Minute gelang Tommy Wendt das 1:0 und in der 37. Minute das 2:0. Kurz vor der Pause konnte Blunos Mathias Grun nach einem Freistoß in der 42. Minute zum 1:2 verkürzen. Das beflügelte die Hausherren, doch die Defensive des SVS stand gut und brachte den Auswärtsdreier über die Zeit.

LSV Bergen 1990 II - SpVgg Lohsa/Weißkollm 2:1 (2:0). Der LSV Bergen hat einen verdienten Heimsieg gefeiert. Marcel Zwahr traf per Strafstoß in der 12. Minute und Hendrik Lempe erhöhte in der 30. Minute auf 2:0. Erst in der 87. Minute gelang Philipp Witschas noch der 1:2-Anschluss für die SpVgg Lohsa/Weißkollm.

Hoyerswerdaer FC II - DJK Sokol Ralbitz/Horka II 1:0 (1:0). Beide Seiten schenkten sich nichts. Nach dem frühen 1:0 durch HFC-Kicker Mouaz Zrik in der 15. Minute gelang es den Hoyerswerdaern nicht, den Vorsprung weiter auszubauen. Das war aber auch nicht schlimm, weil der Treffer sich später als Tor des Tages herausstellen sollte.

LSV Neustadt/Spree II - SV Zeißig II 1:2 (0:2). In der ersten Halbzeit verteilten die Neustädter zwei Geschenke. Eins davon nutzte Philipp Koar zum 0:1 (5.), das zweite Felix Weichert zum 0:2 (7.). In der zweiten Halbzeit wurden die Zeißiger zwar stark unter Druck gesetzt, aber die Chancenverwertung der Gastgeber war viel zu mangelhaft. Erst in der 87. Minute gelang Denis Schwinger der zu späte 1:2-Anschlusstreffer der Landesklasse-Reserve.

Königswarthaer SV II - SpVgg Knappensee 3:4 (0:3). Die Männer der SpVgg nutzten in der ersten Halbzeit eiskalt ihre Chancen, während der KSV mit seiner Chancenverwertung haderte. Ein Angriff über rechts wurde von Schleierneck flach in die Mitte auf Thomas Preibsch gespielt. Dieser verlängerte den Ball mit der Hacke überlegt auf David Zablocki, welcher freistehend zum frühen 0:1 traf (3.). Es folgte bereits in der 15. Minute das 0:2 durch Schleiernick. Köwa kassierte beide Gegentreffer durch individuelle Fehler. Bei den KSV-Angriffen parierte Uwe Scheuner im SpVgg-Tor zweimal glänzend. In der 40. Minute spielte Steven Gahno eine diagonale Flanke auf den schnellen Keck, der bis zum Tor durchging und den freistehenden Thomas Preibsch bediente. So stand es in der Pause 0:3. Und dennoch sollte es noch einmal spannend werden. Eine Flanke in der 53. Minute konnte Scheuner nicht festhalten und der Ball landete bei Peter Grenzemann, der zum 1:3 traf. Zwar stellte in der 55. Minute Maik Preibsch den alten Abstand wieder her, doch der KSV gab sich noch nicht auf und bei den Gästen zog jetzt zudem etwas der Schlendrian ein. Scheuner sah erneut nicht gut aus und der KSV verkürzte durch Tore von Steve Mark (60.) und Peter Grenzemann (80.) noch auf 3:4, zu mehr reichte es jedoch nicht mehr.

SV 1922 Radibor - FSV Lauta 2:1 (2:0). Die Gastgeber taten sich schwer gegen die gut aufgestellten Lautaer Gäste, die sich durchaus gute Chancen erspielten, die aber vorerst nicht in Tore verwandelt wurden. Aber auch die Radiborer Zähr, Busch, Böhmak und Mark hatten ihre Möglichkeiten, die aber das Ziel verfehlten. Dann kam es zum Doppelschlag für die Gastgeber. In der 27. Minute lochte Anthony Karwin von Karwinski zum 1:0 und eine Minute später vollendete Christian Böhmak das 2:0. In der zweiten Halbzeit traf der Lautaer Sven Steudte zwar zum 1:2 (46.), doch auch die weiteren Chancen beider Teams änderten nichts mehr am Ergebnis. Radibor behält durch den Arbeitssieg zu Hause weiterhin eine reine Weste. "Trotz der Niederlage Glückwunsch an meine Mannschaft. Wir werden weitermachen, dann werden sich auch die Erfolge einstellen", zeigte sich Lautas Chefcoach Lutz Schmuck nach dem Abpfiff trotz der Nullnummer nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Elf.