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Jubelt Ströbitz auch im Duell der Erzrivalen?

Seit 15 Spielen unbesiegt: Wacker Ströbitz um Torhüter André Thoms.
Seit 15 Spielen unbesiegt: Wacker Ströbitz um Torhüter André Thoms. FOTO: Steffen Beyer
FUSSBALL. Die Nordgubener sind entschlossen, ihre Heimdurststrecke mit einem zählbaren Resultat gegen Aufstiegsanwärter Seelow am Freitag zu beenden. Derby-Stimmung pur verspricht in der Landesliga das Duell der Erzrivalen Ströbitz und Kolkwitz auf Wacker. der Burg und Roland Scheumeister /

Oberliga: In der Oberliga treten die Amateure des FC Energie am Samstag (14 Uhr) bei Askania Bernburg an. In diese Partie gehen sie als Favorit, denn Askania ist Tabellenvorletzter. "Wir wollen unseren guten Lauf auch in Bernburg unter Beweis stellen", sagt Vragel da Silva. Der Cottbuser Trainer hat diesmal keine Personalsorgen, kann aus dem Vollen schöpfen. "Meine Jungs sind gut drauf und wenn es weiter gut läuft, können wir in der Tabelle auch noch ein wenig nach oben klettern", so da Silva. Cottbus ist derzeit Tabellensechster.

Wann das kürzlich ausgefallene Spiel gegen Neugersdorf nachgeholt wird, ist noch nicht fest terminiert. Voraussichtlich in der ersten Mai-Woche müssen die Cottbuser antreten.

Brandenburg-Liga: Endlich wieder einmal den eigenen Anhang jubeln lassen möchten die Groß Breesener. Dazu muss aber auch das zuletzt nur auswärts umgesetzte Potential abgerufen werden. Personell steht hinter dem Einsatz von Arek Waszkowiak ein Fragezeichen. Wieder ins Aufgebot rücken Marvin Wegner und Steven Stoll. Für den verletzten Piotr Loboda wird der inzwischen zur nahezu gleichwertigen Alternative herangereifte Danny Hübner das Tor hüten. Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich: "Wir gehen selbstbewusst in die Partie gegen einen stark besetzten Gegner, der den etwas größeren Erfolgsdruck hat."

Landesliga: Spitzenreiter Krieschow muss seinen auf zwei Zähler geschmolzenen Vorsprung auf dem, seiner unorthodoxen Maße wegen, allseits ungeliebten Geläuf bei Dynamo Eisenhüttenstadt verteidigen und hofft, zu gewohnter Stabilität zurückzufinden. Wacker Ströbitz hat den Kolkwitzer SV im brisanten Nachbarschaftsduell zu Gast. 15 Spiele ungeschlagen, sind die Grün-Schwarzen die Mannschaft der Stunde, wissen aber auch um die Stärke der Kolkwitzer, gegen die interessanterweise auch die bislang letzte Niederlage (3:4) im Hinspiel kassiert wurde. Wacker-Coach Tino Kandlbinder: "Wir sind guter Dinge und wollen unsere Serie natürlich im Heimspiel nicht reißen lassen. Wir erwarten ein emotionales Match, denn die Spieler kennen sich bestens als Konkurrenten oder aus gemeinsamen Zeiten. Für unseren gesperrten Kapitän Martin Handreg (5. Gelbe) müssen andere in die Bresche springen, um die kompakte und zuletzt mehrfach zu Null spielende Abwehr auszuhebeln und unsere klare Zielstellung, drei Punkte, umzusetzen."

Nach wie vor die Spitzenteams im Visier hat der 1. FC Guben, der bei Blau-Weiß Briesen auf dem Prüfstand steht. Auch oder gerade weil die Märker derzeit im Abstiegskampf verwickelt sind, wird es kein Spaziergang für den FC werden, wie es die Erfahrung aus stets engen Spielen beider Kontrahenten lehrt. Mit der Rückkehr von Adrian Niedzwiedzki ins Aufgebot erhoffen sich die Trainer mehr Angriffswucht und gehen nicht nur deshalb mit realistischen Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis in diese Partie.

Vor welch schwerer Auswärtshürde die Burger stehen, beweist ein Blick auf die Tabelle. Denn Gastgeber Petershagen hegt als Dritter nicht nur berechtigte Aufstiegsambitionen, sondern ist aktuell auch die Nummer eins in den Heimspielen. Allerdings reisen die Spreewald-Kicker, angesichts ihrer stetigen Fortschritte, mit viel Selbstvertrauen und ohne Druck an und liebäugeln zu Recht mit einer kleinen Überraschung.

Landesklasse: Der VfB Cottbus gastiert beim heimstarken Aufsteiger TSV Schlieben und hofft, sich mit dem Schwung seiner letzten, starken Auftritte für die herbe 1:5-Klatsche des Hinspiels zu revanchieren. Obwohl daheim oft anfällig, wäre für den SC Spremberg alles andere als ein Sieg über das abgeschlagene Schlusslicht Groß Gaglow eine Enttäuschung. In der Partie der beiden in der Rückrunde auf dem Vormarsch befindlichen Teams Drebkau und Bad Liebenwerda spricht der Heimvorteil für die Einheit-Kicker, da die Kurstädter auswärts lediglich einen Sieg in Gaglow aufzuweisen haben. Eintracht Peitz ist spielfrei.