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Streit
Hannover 96: Wieder juristische Niederlage für Kind-Gegner

Martin Kind ist der Präsident von Hannover 96. Foto: Peter Steffen
Martin Kind ist der Präsident von Hannover 96. Foto: Peter Steffen FOTO: Peter Steffen
Hannover. Die Club-Opposition hat im Streit um die Übernahme beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 durch Clubchef Martin Kind erneut eine juristische Niederlage erlitten. dpa

Die Staatsanwaltschaft Hannover stellte ein Verfahren aufgrund anonymer Anzeigen gegen Kind ein. Das teilte 96 mit. Unbekannte hatte im November Anzeige erstattet und Kind unter anderem Untreue unterstellt.

Da die Urheber der Anzeige weiter unbekannt sind, können Kind und der Club nicht wie beabsichtigt straf- und zivilrechtliche Schritte einleiten. „Bei den anonymen Anzeigen handelt es sich um das Gemisch von Halbwahrheiten, Lügen und fehlerhaftem wirtschaftlichen Sachverstand, das nur einen Sinn hatte, Hannover 96 und vor allem dem Vorstandsvorsitzenden Martin Kind zu schaden“, zitierte 96 Kinds Rechtsanwalt Fritz Willig.

Seit geraumer Zeit versucht die Club-Opposition auch mit diversen juristischen Schritten Kinds geplante Übernahme der Anteilsmehrheit bei 96 zu verhindern, erlitt dabei bislang aber nur Niederlagen.

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