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Guido Hausdorf ist der Pechvogel der Partie

Der Gubener Schlussmann Karol Ryszard Matwiejczyk (oben) verhinderte in dieser Szene die Führung der Briesker Knappen.
Der Gubener Schlussmann Karol Ryszard Matwiejczyk (oben) verhinderte in dieser Szene die Führung der Briesker Knappen. FOTO: Ringfoto
Landesliga.. Mit dem Remis in Guben können die Knappen des FSV Glückauf Brieske/Senftenberg die Plätze 1 bis 3 wohl endgültig vergessen. Auf die vorderen Ränge beträgt der Rückstand nunmehr bereits sieben Punkte. Marco Kloss / mkl1

Die Tabellennachbarn begannen in der Neißestadt verhalten und wollten die Anfangsphase fehlerfrei überstehen. Die Heimelf hatte dabei mehr Ballbesitz, kam aber nur selten gefährlich vor das Gästetor. Mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich der FSV und verlegte das Spiel in die Angriffshälfte. Der 1. FC Guben wurde teilweise in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Durch Ungenauigkeiten im letzten Angriffsdrittel fehlte es dem FSV aber ebenfalls an Großchancen.

In dieser guten Phase des FSV konnte auch die Führung bejubelt werden. Nach einem Einwurf über die linke Angriffsseite verlängerte Philipp Jautze den Ball zu Georg Hübner, der sich gut behauptete und auf Robert Rietschel ablegte. Der Kapitän vom FSV sah Bruder Max Rietschel in die Gasse starten. Der Nachwuchskicker legte sich den Ball am Innenverteidiger vorbei und vollendete schließlich in die lange Ecke.

Die Führung hielt nur knappe zehn Minuten. Ein Eigentor von Guido Hausdorf brachte den Ausgleich für den 1. FC. Eine zu kurz geklärte Ecke nutzte Pawel Piotrowski zu einem Pfostenschuss. Paul Ehrlich war im nächsten Versuch überragend zur Stelle. Der Abpraller ging an das Knie von Guido Hausdorf und von dort zum Ausgleich in das Tor.

In der Halbzeit mahnten die Verantwortlichen Konzentration und Entschlossenheit im Spiel nach vorn an. Die Briesker Mannschaft setzte die Vorgabe in den ersten 15 Minuten nach der Pause gut um. Mit starkem Spiel nach vorn wurden Chancen herausgearbeitet. Doch die Ungenauigkeiten um den Strafraum blieben bestehen. Die größte Chance zur erneuten Führung für den FSV hatte Georg Hübner per Kopf, die aber noch von der Linie geklärt wurde.

Die Heimelf lauerte auf Fehler beim FSV und spielte schnell über ihre polnische Angriffsreihe nach vorn. Insgesamt war die zweite Hälfte wenig ansehnlich und geprägt vom kämpferischen Einsatz beider Mannschaften. Im Angriff fehlte dem FSV etwas die Bewegung, sodass es beim Remis blieb und dies für die Knappen eher zwei verlorene Punkte waren.