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Guhrow bleibt nach zweitem Auswärtsdreier oben dran

Voller Einsatz im Derby: VfB-Kicker René Otto (l.) kämpft gegen Drebkaus Schlussmann Andy Branig um das Spielgerät.
Voller Einsatz im Derby: VfB-Kicker René Otto (l.) kämpft gegen Drebkaus Schlussmann Andy Branig um das Spielgerät. FOTO: Tobias Voigt/FuPA
Eintracht Lauchhammer-Ost – SV Döbern 3:1 (1:1). Zunächst hatte Döbern die Partie im Griff und Willy Mrosk war mit dem Führungstor zur Stelle, als Dybka den Ball über die Abwehr hob. rsm1 Tobias Voigt

Doch plötzlich ging ein Bruch durch die Reihen und der SVD hörte auf Fußball zu spielen. Folgerichtig fiel der Ausgleich der Platzherren. Per aus Döberner Sicht unberechtigten Foulelfmeter in Rückstand geraten und mit der Ampelkarte gegen Scholz nach einem Allerweltsfoul belegt, riss der Faden endgültig. Mit gelockerter Abwehr um den Ausgleich bemüht, besiegelte ein Konter die Döberner Niederlage.

FC Bad Liebenwerda - SV Guhrow 2:3 (0:1). Guhrow hatte sich gut auf das druckvolle Spiel der Kurstädter eingestellt und kam durch Konter auch zu Chancen. Eine nutzte Chilla, der nach Vorlage Höhnes per Sonntagsschuss traf. Frisch eingewechselt versiebte Grützner eine Riesenchance, bevor er eine Flanke Hoffmanns zum Tor ummünzte. Zwei krasse Abwehrfehler verhalfen den Gastgebern zum Ausgleich. SVG-Kicker Grützner wurde dann zum Matchwinner, indem er einen 18-Meter-Freistoß flach durch die FC-Mauer ins Tor lancierte. Gut in der Abwehr aufgestellt, ließ Guhrow dann nichts mehr anbrennen.

SC Spremberg - Alemannia Altdöbern 1:1 (0:0). Bei ausgeglichenem Spielverlauf produzierten beide Kontrahenten nur wenige Torchancen. Die Orientierungslosigkeit der SC-Abwehr bei einem Eckball nutzten die auf Konter lauernden Gäste per Abstauber zur Führung. Pascal Scheider netzte zum verdienten Ausgleich ein, indem er im Abschluss eines guten Angriffs einen Rückpass verwertete.

Eintracht Peitz - TSV Schlieben 1:1 (1:1). Peitz war bemüht, das Spiel zu machen. Doch als TSV-Torjäger Dehne nicht attackiert wurde, landete dessen noch abgefälschter Schuss im Tor. Eine weitere brenzlige Situation klärte Eintracht-Torwart Kindschuh im Strafraumgewühl. Schließlich tankte sich Roy bis zu Schliebens Grundlinie durch, servierte Schön die Kugel, der noch einen Haken schlug und ins rechte Eck traf. Die zweite Hälfte verlief, abgesehen von einer Großchance der Gäste, ausgeglichen.

VfB Cottbus 97 - SV Einheit Drebkau 4:1 (2:0). Die Minikrise des VfB Cottbus 97 ist Geschichte. Im Derby gegen den SV Einheit Drebkau sollten die Rot-Weißen nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, wobei nach 90 Minuten ein verdienter 4:1-Erfolg an der Schlachthofstraße bejubelt werden konnte. Bereits in den ersten 45 Minuten dominierten die 97er das Spielgeschehen und waren insgesamt das präsentere Team. Zwar setzten auch die Gäste aus Drebkau mit einem Pfostenschuss ein echtes Ausrufezeichen, jedoch war bis zum Pausenpfiff dennoch ein optisches Übergewicht der VfB-Elf zu verzeichnen. Infolgedessen ging es auch völlig in Ordnung, dass Naser Afzal (9.) und Steven Hartmann (41.) sich jeweils in die Torschützenliste eintragen konnten, was letztlich eine 2:0-Halbzeitführung für die Nordcottbuser nach sich ziehen sollte. Zwar versuchten die Drebkauer in den zweiten 45 Minuten alles, um doch noch eine Wende im Spiel einzuleiten, jedoch sollte dabei nicht mehr als der Anschlusstreffer durch Manuel Rehn (58.) herausspringen. Vielmehr konnten die Hausherren an ihre gezeigte Leistung in den ersten 45 Minuten anknüpfen, wobei Benjamin Jähde (70.) und Eric-Eirinas Freidgeim (85.) den Sack sogar endgültig zuzuschnüren vermochten. Die Drebkauer haben damit die Rote Laterne übernommen.

Rot-Weiß Luckau - SC Spremberg 2:1 (1:0).