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Gubens Spielertrainer Ullrich: "Meine Linie wird akzeptiert"

Die RUNDSCHAU sprach mit Gubens Franz-Aaron Ullrich über das Für und Wider, Trainer und Spieler in Personalunion zu sein. rsm1

Herr Ullrich, worin bestehen die Vorteile, Spielertrainer zu sein?
Man ist mitten im Geschehen, bei Anweisungen näher dran, kann voran gehen und die Spieler mitziehen.

Gegenüber den von der Bank aus lenkenden Trainern gibt es aber sicher auch Nachteile, oder?

Die gibt es. Da einem ja das Spiel die volle Konzentration abverlangt, ist es schwierig, zum Beispiel über taktische Wechsel nachzudenken. Eine gute Absprache mit den Co-Trainern, auch über Eventualitäten, ist da stets hilfreich.

Wie sehen die Spieler die Vorbildwirkung des Übungsleiters?

Das funktioniert bei uns gut. Zumindest, solange ich das Niveau auf dem Feld mitbestimmen kann. Wenn mir als Spieler ein Fehler unterläuft, dann wird auch mal geflachst. Was meine Rolle als Trainer anbelangt, wird meine Linie akzeptiert.

Mit Franz-Aaron Ullrich sprach Roland Scheumeister